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Monday, October 12, 2026

Dem neuen GC-Coach unterläuft ein folgenschwerer Fehler

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«Man muss sich entscheiden»

Dem neuen GC-Coach unterläuft ein folgenschwerer Fehler

Das GC-Debüt von Olaf Janssen misslingt. Trotzdem ist der Deutsche nach der Niederlage gegen YB guter Dinge. Obwohl er in der Pause einen Fehler macht.

Publiziert: vor 23 Minuten

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Björn LindroosRedaktor Sport

Am Ende steht er mit null Punkten da. Doch Olaf Janssen ist nach seinem Debüt als Coach der Grasshoppers nicht unglücklich.

«Ich sehe, dass sie es wollen. Ich sehe das Potenzial, wir haben viele junge Spieler. Ich glaube, das war heute ein ganz grosser Schritt für uns», sagt der Deutsche an der Pressekonferenz nach der Partie.

Gute erste Halbzeit

Gerade mit der ersten Halbzeit darf der neue GC-Trainer wirklich zufrieden sein. Seine Hoppers wehren sich tapfer gegen die starke YB-Offensive und gehen mit einem 0:0 in die Pause. «Wir haben das Tor gut verteidigt. Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, stellt euch vor, da sitzt eure Familie vor dem Tor.»

3:36

Highlights im Video:YB trifft zuerst zweimal Alu, dann zweimal ins Tor

Nach dem Seitenwechsel lässt YB dann seine Klasse aufblitzen. Innert weniger Minuten treffen die Berner zweimal. Erst erzielt Essende die Führung, dann erhöht Fassnacht auf 2:0. Der gebürtige Zürcher liebt den Letzi. Es ist schon das 16. Tor seiner Karriere auswärts im Letzigrund. «Ich bin halt in Zürich aufgewachsen und habe viel Zeit im Letzigrund verbracht. Vielleicht kommt es noch von da», scherzt Fassnacht nach der Partie.

«Er ist sehr präsent»

Nicht zum Scherzen aufgelegt ist Amir Abrashi. Der GC-Captain sagt nach der Partie: «Es ist sehr bitter, wenn du eine so starke erste Halbzeit gegen YB spielst und dann so aus der Kabine kommst.»

An seinem neuen Trainer hat Abrashi aber Freude: «Er ist sehr präsent und ist froh, hier bei GC zu sein. Man merkt, wie er lebt und uns seine Energie weitergibt.» Tatsächlich ist Janssen während des Spiels enorm aktiv. Er tigert regelrecht in seiner Coachingzone umher, manchmal auch darüber hinaus. Dem vierten Offiziellen beschert er so viel Arbeit, wie zuvor wohl noch nie. Etliche Male muss er ihn wieder in seine Zone schicken. «An meine Linie muss man sich sicherlich noch gewöhnen», sagt Janssen lachend. «Aber das bin halt einfach ich.»

Fragwürdiger Wechsel

Was aber auch zur Realität gehört: Der neue GC-Trainer verzockt sich etwas in der Pause. Er wechselt Arigoni für Clemente ein und schickt Aussenverteidiger Stroscio eine Position nach vorne. Dann kassiert GC zwei Tore – beide über Arigonis rechte Seite. Janssen erklärt seine Entscheidung: «Oscar war gefühlt 45 Minuten mit dem Verteidigen beschäftigt. Wir wollten dann unsere rechte Seite schliessen. Aber so ist es. Als Trainer musst du dich entscheiden und manchmal geht es auch gut.»

Für GC geht es kommende Woche im Cup gegen Grenchen aus der 2. Liga Interregional. «Der Cup hat seine eigenen Regeln. Das wird auch in der Schweiz nicht anders sein», so Janssen. Darum mahnt er: «Die werden uns nicht freiwillig den roten Teppich ausrollen.»

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

10

24

28

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

10

15

22

3

FC Sion

FC Sion

10

6

19

4

FC St. Gallen

FC St. Gallen

10

-2

16

5

FC Zürich

FC Zürich

10

-4

14

6

Servette FC

Servette FC

10

1

13

7

FC Basel

FC Basel

10

-3

13

8

FC Luzern

FC Luzern

10

-5

12

9

FC Thun

FC Thun

10

-10

10

10

FC Vaduz

FC Vaduz

10

0

9

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

10

-13

8

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

10

-9

6

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