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Wednesday, October 14, 2026

Dieser Weltumwanderer kehrt nach 28 Jahren nach Hause zurück

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Seit 1998 zu Fuss unterwegs

Dieser Weltumwanderer kehrt nach 28 Jahren nach Hause zurück

Der Brite Karl Bushby (57) startete 1998 seine Mission, die Welt zu umwandern. 28 Jahre und knapp 50'000 Kilometer später ist er wieder in seinem Heimatland angekommen. Und das alles aus eigener Muskelkraft – zu Fuss und schwimmend.

Publiziert: vor 18 Minuten

  • Karl Bushby wandert seit 28 Jahren
  • Sein Ziel war, die Welt einmal zu umwandern
  • Er legte knapp 50'000 Kilometer zurück
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Nikolina PanticRedaktorin News

Karl Bushby (57) geht am 1. November 1998 laufen – und kehrt erst nach rund drei Jahrzehnten wieder nach Hause zurück. Der Grund: Bushby hat die Welt zu Fuss durchquert und knapp 50'000 Kilometer zurückgelegt.

Am 5. Oktober 2026 kommt er wieder bei Shakespeare Beach in der Nähe von Dover an. Schwimmend, durch den Ärmelkanal. Die erste Station nach 28 Jahren Dauerreise? Das Zuhause seiner Mutter.

Der Startschuss in Chile

«Es wird belastend sein, und es wird schwierig werden, wenn ich nach Hause komme», sagte Bushby im Interview mit «Sky News». Seine Lösung: «Einfach nicht herumsitzen und ständig darüber grübeln.»

Bushby grübelt, wie er seine Odyssee beenden kann. Zu Recht: Seine Reise begann im November 1998 in der chilenischen Stadt Punta Arenas. Ohne Sponsoren, mit 500 Dollar in der Tasche und zwei Regeln: Ab da keine Transportmittel, bis er sein Heimziel wieder zu Fuss oder schwimmend erreicht.

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«Es ist erst der erste Tag. Gott steh mir bei!»

Knapp verpasste Feuergefechte und ein von Krieg gezeichnetes Chile erwarten ihn. Bushbys Reise setzt bereits am Anfang den Ton. Bereits am ersten Tag gibt sein Anhänger, den er «The Beast» nennt, den Geist auf und kommt nicht vom Fleck. «Es ist erst der erste Tag. Gott steh mir bei!», notiert er in seinem Tagebuch.

Was der Brite noch nicht weiss: Dies wird nicht sein letztes Hindernis sein.

Die um 14 Jahre verzögerte Reise

Seine Reise wird sich um 14 Jahre verzögern. Die Finanzkrise, ein Visumkrieg mit Russland und die Corona-Pandemie legten dem Abenteurer Steine in den Weg, so die eigenen Angaben auf der Website.

Bushbys Weg zurück nach Europa führt ihn nach Istanbul. Dort erhielt er eine höchst seltene Sondergenehmigung. Bushby durfte die Brücke der Märtyrer des 15. Juli, auch bekannt als die alte Bosporusbrücke, zu Fuss überqueren.

Sein Abenteuer könnte ein ganzes Buch füllen. Doch der Abenteurer ist nicht der einzige seiner Art, der eine unglaubliche Leistung erbracht hat.

Der Mann, der alle Schweizer SAC-Hütten besuchte

Auch in der Schweiz wurde Grosses geleistet. So hat beispielsweise Tim Effenberger im Jahr 2025 alle SAC-Hütten der Schweiz am Stück besucht. Der Deutsche stellte einen Rekord auf, den hierzulande noch niemand aufgestellt hat.

Insgesamt dauerte Effenbergers Reise zwei Monate. Er legte in dieser Zeit 150'000 Höhenmeter und 1800 Kilometer zurück. Seinen Erfolg hat er in Form eines Dokumentarfilms festgehalten. Jeden Hüttenbesuch dokumentierte er in seinem Buch.

Mit den Skiern den K2 runter

Der K2 ist der zweithöchste Berg der Welt, gilt aber als anspruchsvoller als der höchste Berg, der Mount Everest. Nur jede vierte Person kommt wieder lebend zurück, laut dem Onlineportal Kletterszene.

Der polnische Skibergsteiger Andrzej Bargiel (38) setzt noch einen drauf: Er bezwingt nicht nur den K2, sondern brettert anschliessend auf Skiern den Berg hinunter – ohne Sauerstoffversorgung. Bargiel ist gemäss Red Bull die erste Person, die den rund 8600 Meter hohen Gipfel hinunterfuhr.

Einmal um die Welt rudern

Während andere laufen, rudert Erden Eruç (65). Er hat als erste Person im Alleingang und aus eigener Muskelkraft die Welt umrundet. Auf seiner fünfjährigen Reise ist er gerudert, Kajak gefahren, gewandert und Rad gefahren.

Seine Muskeln brachten den 65-Jährigen 66'299 Kilometer weit. Start- und Endpunkt waren Bodega Bay in Kalifornien. Doch Eruç macht keinen Halt. 2030 möchte er am «Golden Globe Race» teilnehmen, einem Nonstop-Segelrennen um die Welt, ohne fremde Hilfe. Das Spezielle: Bei diesem Rennen wird Eruç im Stil von 1988 segeln. Keine moderne Technologie – nur ein Abenteurer, sein Boot und der Kampf gegen die Zeit.

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