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Saturday, November 7, 2026

Thun-Held Labeau entkam aggressiven Lausanne-Ultras

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«Den fassen wir nicht an»

Thun-Held Labeau entkam aggressiven Lausanne-Ultras

Brighton Labeau schiesst seinen Ex-Klub Lausanne vor einer Woche ins Elend – und steht danach plötzlich dessen wütenden Ultras gegenüber. Warum sie ihn in Ruhe lassen und was Thun gegen Basel Mut macht. Hier kommt das Thun-Inside.

Publiziert: vor 12 Minuten

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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Die News der Woche

Gerade hat Brighton Labeau Lausanne das entscheidende Tor zum 5:4 eingeschenkt – wenig später bewahrt ihn sein Ansehen beim Ex-Klub vor Ärger. Nach einem Interview auf dem Platz will der Thun-Stürmer in die Kabine. Doch die ist abgeschlossen, damit keine wütenden LS-Fans hineingelangen. Plötzlich steht Labeau aggressiven Ultras gegenüber. «Was machen wir jetzt?», fragt er. Einer der Ultra-Chefs stellt klar: «Den fassen wir nicht an.» Die Fans lassen ihn in Ruhe. Selbst als gegnerischer Matchwinner geniesst Labeau in Lausanne enormen Respekt.

Die grosse Frage

Zementiert Thun den Aufwärtstrend? Mit dem 3:1 gegen Hearts feiert Gian-Luca Privitelli erstmals zwei Pflichtspiel-Siege hintereinander als Thun-Trainer. Punktet der Meister nun auch gegen Basel, wäre der November-Anfang definitiv seine bislang beste Phase im Amt. Dafür müssen die Berner Oberländer allerdings ihre Heimschwäche abschütteln: Zwölf ihrer 13 Punkte in dieser Super-League-Saison haben sie auswärts geholt. Der Europa-Sieg am Donnerstag zeigt immerhin: Gewinnen geht auch im Visana Stadion.

Gesagt ist gesagt

«Nicht jammern, alles gut, aber ich glaube, es ist auch wichtig, dass man das einmal weiss.» Gian-Luca Privitelli weist auf das erneut ausgedünnte Trainingskader während der Nati-Pause hin. Sieben Spieler werden mit ihren Nationalteams unterwegs sein. Unter anderem für Käit und Kristal (beide Estland) sowie Labeau (Martinique) und Reichmuth (Chile) stehen weite Reisen an. Für die Daheimgebliebenen gibts nach dem Basel-Spiel noch zwei Trainings, danach erhalten sie vier Tage frei.

Die Blick-Prognose

Nur ein Heimsieg aus sechs Ligaspielen: Basel tut sich im eigenen Stadion schwer. Thun steht mit einem einzigen Punkt zu Hause aber sogar noch schlechter da. Doch das 3:1 gegen Hearts macht Mut – und der letzte Thuner Heimsieg in der Liga gelang Ende April ausgerechnet gegen den FCB, ebenfalls mit 3:1. Die Sterne stehen deshalb gut, dass sich diese Geschichte wiederholt.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Dähler, Bamert, Bürki, Mambwa; Reichmuth, Roth, Käit, Maier; Labeau, Dursun.

Wer fehlt?

Genis Montolio, Mats Seiler und Fabio Saiz sind weiterhin verletzt.

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 12 Runden:

  1. Labeau 4,0
  2. Dursun 4,0
  3. Käit 4,0

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Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich leitet die Partie. VAR in Volketswil ist Sandro Schärer.

Der Gegner

Basel muss ohne den gesperrten Captain Xherdan Shaqiri auskommen. Ausgerechnet jetzt, wo der FCB seit vier Ligaspielen auf einen Sieg wartet und kaum noch trifft. Seine anfällige Auswärtsdefensive bietet deshalb Chancen auf Punkte. Hier gehts zum Basel-Inside.

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13.

Runde

  • Sa., Luzern – YB, 18.00 Uhr
  • Sa., Vaduz – Sion, 18.00 Uhr
  • Sa., GC – Lausanne, 20.30 Uhr
  • So., St. Gallen – Lugano, 14.00 Uhr
  • So., Servette – Zürich, 16.30 Uhr
  • So., Thun – Basel, 16.30 Uhr

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

12

26

34

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

12

15

25

3

FC Sion

FC Sion

12

7

23

4

FC Zürich

FC Zürich

12

-1

20

5

FC St. Gallen

FC St. Gallen

12

-3

19

6

Servette FC

Servette FC

12

1

16

7

FC Basel

FC Basel

12

-4

14

8

FC Luzern

FC Luzern

12

-6

13

9

FC Thun

FC Thun

12

-10

13

10

FC Vaduz

FC Vaduz

12

-1

10

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

12

-13

10

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

12

-11

6

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