FCB-Trainer nach Debüt pikiert – Jokanovic: «Unser Level reicht nicht für diese Liga»

Slavisa Jokanovics Feuertaufe bei Basel hat eine grössere historische Komponente – doch ist es keine schmeichelnde: Unter dem neuen Trainer verlor der FCB erstmals seit 20 Jahren wieder in Liechtenstein.
Der deutliche 3:0-Sieg von Vaduz in der 10. Runde der Super League geht völlig in Ordnung, hätte gar noch höher ausfallen können. Das redete auch Jokanovic nach dem Spiel nicht weg: «Sie spielten den besseren Fussball als wir und verdienten es.»
Ich hätte gedacht, dass wir nach ein paar Tagen Zusammenarbeit positive Schritte machen würden.
Energielos in den Kampf
Dass der Aufsteiger den einstigen Ligakrösus derart dominieren konnte, verortete Jokanovic in erster Linie beim mangelnden Einsatz seiner Elf. «Wir traten ohne Energie auf. Es geht um Kampf. Wir aber haben 80 Prozent der Zweikämpfe verloren.»
Dann wurde der 58-jährige Serbe noch deutlicher. «Ich hätte gedacht, dass wir nach ein paar Tagen Zusammenarbeit positive Schritte machen würden. Aber es war nicht genug. Unser Level reicht nicht für diese Liga.»
Doch noch wie bei Al-Nasr?
Auch die fehlende Mentalität könne er sich nicht erklären. «Unsere Fans unterstützten uns von der ersten bis zur letzten Minute. Aber wir traten ängstlich auf. Ich verstehe es nicht.»
Die erste Auswärtsniederlage der Saison bringt die Basler erstmals seit dem 2. Spieltag wieder unter den Strich. Bei Jokanovics letztem Engagement beim Al-Nasr SC (nicht zu verwechseln mit Cristiano Ronaldos Al-Nasr FC) hatte der Serbe 3 der ersten 4 Spiele gewinnen können. Am Rheinknie lässt der Jokanovic-Effekt noch auf sich warten.
Super League
SRF zwei, «Super League – Highlights», 10.10.2026, 20:20 Uhr ; twu
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.