Rückblick auf Festivalsommer – Open Airs 2026: Von Katzenhassern und Moshpit-Maestros

Der Schweizer Festivalsommer 2026 neigt sich dem Ende zu. Diese Momente bleiben in Erinnerung.
1. Lewis Capaldi hasst Katzen
«Ich hasse Katzen, verdammt noch mal.» Mit dieser Aussage macht man sich normalerweise nicht viele Freunde. Normalerweise. Aber Lewis Capaldi erzählt so sympathisch davon, wie er einst von der Katze seiner Oma gekratzt wurde, dass ihm selbst die grössten Katzenfans seine Abneigung verzeihen werden.
Dass der schottische Superstar auf der Bühne über Katzen spricht, liegt nicht an seiner allgemeinen Redseligkeit. Das Team vom SRF3-Festivalsommer hält mitten im Publikum Schilder mit Fragen hoch und führt so indirekt ein Interview mit Lewis Capaldi, obwohl dieser keine Interviewtermine an seinen Konzerten vergeben hatte.
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Interviews, Konzertkritiken, Ticker, Videos und die Menschen und Stimmung vor Ort: SRF 3 liefert im Radio, auf Instagram und online den Sommer hindurch die Highlights aus der Schweizer Festivallandschaft.
Mit der «Bad Bonn Kilbi» in Düdingen FR geht der Festivalsommer 2026 zu Ende. Die Musiksendung Sounds! berichtet vom kleinen, aber feinen Festival.
So erfahren wir: Lewis Capaldi hasst Katzen, würde das Publikum heiraten und sein Akzent und seine Fettleibigkeit sind das Schottischste an ihm. Good to know.
2. Festival trifft auf Fussball
Als die Fans des FC St. Gallen den Hecht-Hit «Mon Amour» im Frühling zu einer Fussballhymne umfunktionierten, versprach die Band: Wenn die St. Galler den Schweizer Cup gewinnen, spielen sie die Fan-Version des Songs am Open Air St. Gallen.
Beides tritt ein – und wie! Zunächst holt Frontmann Stefan Buck Menschen aus dem Publikum auf die Bühne, dann folgt die grosse Überraschung: «Willkomme, Spieler vom FC St. Galle!» Als die Spieler mit Pokal auf die Bühne treten, gibt es für die Menge kein Halten mehr.
3. Tanz zum Glück
Bereits Stunden vor dem Konzert warten Dutzende Fans des schwedischen Popstars Zara Larsson vor der Hauptbühne des Open Air St. Gallen. Ihr Ziel: den Tanz zu «Lush Life» gemeinsam mit Zara Larsson vor versammeltem OASG-Publikum aufzuführen.
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Bild 1 von 3. Mit Plakaten und Vorfreude ausgestattet: Die Fans warteten stundenlang auf den Auftritt von Zara Larsson. Bildquelle: SRF/Nuria Spycher.
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Bild 2 von 3. Auch Lea aus Zürich und Eva aus St. Gallen wollten von Zara Larsson auf die Bühne geholt werden. Bildquelle: SRF/Nuria Spycher.
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Bild 3 von 3. Rahel (21) aus Schaffhausen durfte mit Popstar Zara Larsson die Choreo zu «Lush Life» vor OASG-Publikum tanzen. Bildquelle: SRF/David Marbach.
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Ausgewählt wird die 21-jährige Schaffhauserin Rahel. Nach ihrem grossen Auftritt kann sie ihr Glück kaum fassen: «Es ist wie ein Fiebertraum», sagt sie zu SRF.
4. Episches Gewitterkonzert
Was. Für. Ein. Konzert! Bei Lordes Auftritt am Gurtenfestival kommt alles zusammen, was ein Festivalkonzert besonders macht: Eine brillante Musikerin, die gleichzeitig eine enorme Sympathieträgerin ist. Ein Gewitter, das den Himmel mit Blitzen durchzieht. Ein Publikum, das trotz widriger Bedingungen bleibt – pflotschnass und tanzend.
Auch die Grammy-Gewinnerin kann im Nachhinein kaum fassen, wie aussergewöhnlich dieses Konzert war. Auf Instagram schreibt sie: «Ich muss das festhalten, weil ich nicht vergessen will, dass das Leben manchmal so ist.»
5. «Bohemian Rhapsody» auf der Rodelbahn
To Athena gehört zu den spannendsten und besten Pop-Stimmen der momentanen Schweizer Musikszene. Das hat die Luzernerin in diesem Festivalsommer mehrfach bewiesen.
Dass ihre Stimme aber auch während einer Rodelfahrt bestens zur Geltung kommt, zeigt To Athena auf dem Gurten. Sie gibt den Queen-Überhit «Bohemian Rhapsody» zum Besten – den Song, der sie seit ihrer Kindheit prägt und ihr gezeigt hat, «dass Musik alles darf, wenn sie es einfach macht».
Oh ja, Musik darf alles. Und To Athenas Musik zeigt das eindrücklich.
6. So geht Moshpit
Open Air St. Gallen, Heitere, Lumnezia und Co.: Es gibt kaum eine Festivalbühne, auf der Jule X nicht aufgetreten ist. Und wer den Berner Rapper für sein Festival bucht, weiss: Moshpits – also Bereiche im Publikum, in denen wild gesprungen und sich gegenseitig angerempelt wird – gehören zum normalen Bild eines Jule-X-Konzerts.
Jule X erklärt drum die drei gängigsten Moshpit-Arten und was es dabei zu beachten gibt. Der Maestro hat gesprochen – und wir freuen uns auf weitere wilde Festivals im Jahr 2027!
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