Ditaji Kambundjis Gold-Coup – «I bi eifach schnäu gsecklet» jährt sich zum 1. Mal

Am 15. September 2025 gewinnt Ditaji Kambundji als 1. Schweizerin Gold an einer Freiluft-WM.
Als sich Ditaji Kambundji am 15. September 2025 vor dem WM-Final über 100 m Hürden in ihrem Startblock bereit macht, gehört sie zu den Medaillenkandidatinnen. Favoritinnen auf Gold sind in Tokio aber andere.
Doch Kambundji kommt perfekt aus den Startblöcken, baut schnell Tempo auf und liegt bei Rennhälfte vorn. Auch auf den zweiten 50 m lässt die Bernerin kein bisschen nach und überquert die Ziellinie als Erste. Eine Sensation.
Tränen der Freude bei der Weltmeisterin
In 12,24 Sekunden stellt Kambundji nicht nur einen neuen Schweizer Rekord auf. Sie schafft auch etwas, was vor ihr noch keiner Schweizerin gelungen ist: Eine Freiluft-Weltmeisterin ist für Swiss Athletics eine Premiere.
Damit hat Kambundji auch ihrer erfolgreichen Schwester Mujinga etwas voraus. Diese ist zwar bereits zweifache Weltmeisterin, aber «nur» in der Halle (über 60 m).
Nach dem Rennen in Japans Hauptstadt sagt Kambundji die legendären Worte «I bi eifach schnäu gsecklet» ins SRF-Mikrofon und vergiesst Tränen der Freude.
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