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Friday, October 23, 2026

Orell Füssli Thalia kauft 144 Jahre alte Papeterie in Winterthur

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  • 144 Jahre lang war die Papeterie Schoch in Winterthur in Familienbesitz, nun wird sie verkauft.
  • Käuferin ist Orell Füssli Thalia.
  • Die Papeterie soll am gleichen Standort weitergeführt werden.

Orell Füssli Thalia ist weiter auf Expansionskurs im Papeterie-Geschäft. Erst Anfang des Jahres übernahm der grösste Schweizer Buchladen 13 Papeterie-Filialen von der A. Köhler AG. Jetzt gibt das Unternehmen bekannt, auch die Papeterie Schoch in der Winterthurer Altstadt zu übernehmen.

Die von Buchbinder Wilhelm Heinrich Schoch im Jahr 1882 gegründete Papeterie gehört zu den traditionsreichsten Fachgeschäften Winterthurs. Der Laden war seit der Gründung am Standort im «Haus zum Federkiel» beim Untertor. Zwischenzeitlich bezogen aber auch andere Firmen wie Sunrise einen Teil der Ladenfläche.

Die Papeterie soll am bisherigen Standort unter der bisherigen Marke weitergeführt werden, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Orell Füssli Thalia übernehme auch die Mitarbeitenden der Papeterie und beschäftige sie weiter. Angaben zum Kaufpreis gab Orell Füssli Thalia nicht bekannt.

Nachfolgelösung für Familienbetrieb

Karin Schoch, Inhaberin der Papeterie Schoch in vierter Generation, soll die Übergangsphase bis Februar 2027 begleiten. Sie sagt: «Schoch ist seit 144 Jahren eng mit Winterthur verbunden und wurde über vier Generationen von unserer Familie geführt. Für mich war deshalb entscheidend, eine Nachfolgelösung zu finden, die unserer Kundschaft, unseren Mitarbeitenden und der Geschichte unseres Hauses gerecht wird.»

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Mit der Übergabe folgt auch der Generationenwechsel. Karin Schochs Tochter Muriel Sager soll das Unternehmen in fünfter Generation leiten. Sie soll auch den auf Geschäftskunden ausgerichteten Onlinefachhandel unabhängig von der Papeterie Schoch weiterführen.

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Fabian Pöschl

Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort Wirtschaft

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