Gastro-König Péclard mit happigen Vorwürfen nach Okafor-Party: «Wie sich diese Gruppe aufgeführt hat, geht gar nicht»
Gastro-König Péclard mit happigen Vorwürfen nach Okafor-Party
Wie sich diese Gruppe aufgeführt hat, geht gar nicht»
Kurz vor der WM in Nordamerika feierte Noah Okafor in einem Zürcher Restaurant seinen 26. Geburtstag. Dabei sei es zu unschönen Szenen gekommen, erzählt Gastronom Michel Péclard wenige Tage nach Okafors Nati-Rücktritt.
Publiziert: vor 23 Minuten
Aktualisiert: vor 15 Minuten
Darum gehts
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- Michel Péclard erhebt Vorwürfe gegen Noah Okafors Umfeld nach einer Party im Mai
- Fünf Männer sollen den Geschäftsführer bedroht haben, Péclard spricht von Angst
- Okafors Management dementiert Vorfälle, Party war eine Überraschung für ihn
Es sind heftige Vorwürfe, die Michel Péclard (57) gegenüber dem Umfeld von Noah Okafor erhebt: «Als es nach 22.30 Uhr nicht mehr so viele Leute hatte, haben sich fünf durchtrainierte Mitglieder von Okafors Entourage vor meinem Geschäftsführer aufgebaut. Sie fragten ihn, was er sich am Nachmittag zuvor erlaubt habe», erzählt der Zürcher Gastronom dem Online-Portal nau.ch.
Die Szene soll sich Ende Mai im bekannten Zürcher Restaurant Fischer's Fritz abgespielt haben. Dort hat der kürzlich zurückgetretene Nati-Spieler am Pfingstmontag seinen 26. Geburtstag gefeiert – und dabei offenbar mit seinem Familien- und Bekanntenkreis für mächtig Unruhe gesorgt.
«In 25 Jahren noch nicht erlebt»
Losgegangen sei es bereits am Nachmittag, als Okafors Schwester gemäss Inhaber Péclard den Tisch hat dekorieren wollen – obwohl dieser erst ab 17 Uhr für sie reserviert gewesen ist. Aufgrund der hohen Auslastung des Restaurants am Feiertag ist dies aber nicht möglich gewesen, was ihr vom Geschäftsführer auch mitgeteilt worden sei. «Darauf ist Okafors Schwester ausgerastet, es kam zu einer hitzigen Diskussion», so Péclards Schilderungen.
Danach sei das Fest ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen – bis zu den bedrohlichen Szenen am späten Abend. Die Entschuldigungen des Geschäftsführers hätten die Angehörigen von Okafors Umfeld nicht beschwichtigt. «Sie wollten Reue sehen. So etwas habe ich in 25 Jahren im Gastro-Geschäft noch nicht erlebt.» Auch seine Assistentin, die vor Ort gewesen ist, habe Angst gehabt. Ihr Einschreiten habe dann aber eine Eskalation verhindert.
Okafor weiss von nichts
Damit aber nicht genug: «Okafors Schwester hat danach sogar noch eine Reduktion auf den Preis verlangt – darauf habe ich aber telefonisch interveniert», fügt Péclard gegenüber nau.ch hinzu. Dass er die Geschichte erst jetzt – wenige Tage nach Okafors Rücktritt aus dem Nationalteam – öffentlich macht, erklärt er mit der WM-Euphorie im Sommer: «Da wollte ich kein grosses Tam-Tam machen. Trotzdem: Wie sich diese Gruppe aufgeführt hat, geht gar nicht.»
Das Management von Noah Okafor gibt auf Blick-Anfrage an, dass der Leeds-Profi weder von einer angeblichen Auseinandersetzung zwischen dem Geschäftsführer und seiner Schwester wisse, noch von einer Konfrontation zwischen mehreren Personen seiner Entourage und dem Geschäftsführer am späten Abend. «Stattdessen hat sich der Geschäftsführer nach der Feier bei Noahs Schwester gemeldet und um Entschuldigung für die Umstände gebeten.» Die Party sei eine Überraschung für Okafor gewesen, weshalb er mit der Organisation nichts zu tun hatte.
Vom Vorfall im Fischer's Fritz weiss man auch beim Schweizer Fussballverband, wie der SFV auf Anfrage bestätigt.
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