Italienerin prellt Restaurants im grossen Stil – jetzt wehren sich Wirte

Sie isst und haut dann ab
Italienerin prellt Restaurants im grossen Stil – jetzt wehren sich Wirte
Eine 57-jährige Italienerin soll in Norditalien über 300-mal Rechnungen in Restaurants und Hotels nicht bezahlt haben. Mehrfach kam es zu Randalen. Nach neuen Vorfällen warnen Geschäftsinhaber nun vor der Masche.
Publiziert: 13.10.2026 um 20:46 Uhr
- Italienerin soll in Italien notorisch Zechprellerei betreiben
- Sie bestellt jeweils essen und zahlt dann nicht
- Die Polizei musste mehrfach ausrücken
Janine EnderliRedaktorin News
Über 300 Anzeigen, vor allem im Nordosten Italiens, und ein Ruf, der ihr vorauseilt: Eine 57-jährige Italienerin hat sich als «Serienzechprellerin» einen Namen gemacht.
Laut einem Bericht des «Corriere della Sera» häufen sich die Fälle, bei denen die Frau mit falschen Identitäten, ungültigen Kreditkarten und unbezahlten Restaurant- sowie Hotelrechnungen für Ärger sorgt.
Zu ihren jüngsten Taten zählen zwei Vorfälle in Brixen, die dazu führten, dass einige Geschäftsinhaber in der Region ein Foto der Frau aushängten, um Kollegen zu warnen.
Hotelübernachtungen unter falschem Namen gebucht
Im ersten Fall musste die Polizei ausrücken, weil die betrunkene Frau sich weigerte, eine Rechnung von 60 Euro zu bezahlen. Sie behauptete, weder Geld noch Ausweispapiere bei sich zu haben. Der Restaurantbesitzer erstattete Anzeige.
Wenige Tage später buchte dieselbe Frau unter falschem Namen zwei Nächte in einem Hotel der Stadt und hinterlegte eine ungültige Bankkarte. Nach ihrem Aufenthalt verweigerte sie die Bezahlung, was erneut ein Eingreifen der Polizei und weitere Anzeigen nach sich zog.
Frau ist in der Region bekannt
Es ist nicht das erste Mal, dass die Frau auffällt. Bereits Ende August hinterliess sie im Zushi-Restaurant in Trient eine Rechnung von über 100 Euro.
Sie hatte Essen und Getränke bestellt, aber beim Bezahlen kurzerhand die Zahlung verweigert und das Personal sowie andere Gäste beleidigt, bis die Polizei kommen musste.
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