Schweizer Bädeverbände – Verbot von Smart Glasses in Schwimmbädern gefordert

- Schweizer Bäderverbände fordern ein Verbot von Brillen mit Kamerafunktion auf dem gesamten Areal.
- Da Smart Glasses kaum von normalen Sehhilfen zu unterscheiden sind, drohen unbemerkte Aufnahmen.
- Leitfäden und Infoplakate sollen das Personal bei der Durchsetzung vor Ort unterstützen.
Der Schweizerische Badmeister-Verband, der Verband Hallen- und Freibäder sowie der Schweizer Sauna Bund schlagen Alarm: Durch die zunehmende Verbreitung von Kamerabrillen sei die Privatsphäre in Bädern und Umkleidebereichen akut gefährdet. Da die Minikameras optisch kaum auffallen, lassen sich unbemerkt Fotos und Videos aufnehmen.
Die Verbände fordern Städte und Gemeinden daher auf, ihre Badeordnungen rasch anzupassen und optische Geräte mit Aufnahmefunktion auf den gesamten Anlagen strikt zu untersagen.
Um das Badi-Personal bei Kontrollen zu entlasten, stellen die Organisationen Leitfäden sowie Informationsplakate für Besuchende bereit. Der Schritt folgt auf wachsenden Druck aus der Politik, nachdem unter anderem in Bern und Zürich bereits entsprechende Verbotsvorstösse eingereicht wurden.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.