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Saturday, November 7, 2026

«Diego Maradona wollte zum FC Sion kommen»

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Sion-Boss Constantin verrät

«Diego Maradona wollte zum FC Sion kommen»

Der Fussball-Gott in Sion? Christian Constantin verrät, dass Diego Maradona sich einst als Trainer im Wallis anbot. Einziger Haken: Sepp Blatter riet wegen Drogen-Bedenken ab. Ein Rückzieher, den der Sion-Boss bis heute zutiefst bereut.

Publiziert: vor 20 Minuten

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Joël HahnRedaktor Sport

Diego Maradona, der Fussball-Gott höchstpersönlich, beim Raclette-Plausch im Wallis? Was wie ein völlig absurder Fiebertraum klingt, wäre beinahe Realität geworden. Sion-Präsident Christian Constantin (69) hat uns schon so manchen wilden Transfer in die Super League gebracht – von Gennaro Gattuso (48) bis Skandal-Stürmer Mario Balotelli (36). Doch der absolute Mega-Deal ist gescheitert. Und CC, der nie um eine verrückte Idee verlegen ist, trauert dem verpassten Spektakel bis heute bitter nach.

Flucht vor der Wüsten-Langeweile

Rückblick in die Jahre zwischen 2010 und 2015: Maradona weilt als Trainer in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al-Wasl. Doch die Wüste ödet das argentinische Genie (†60) offenbar an. Er will weg und lässt CC über einen Vermittler kontaktieren. «Diego wollte von sich aus zu uns kommen», verrät der Sion-Zampano bei Blue. Für Constantin ist sofort klar: Den muss ich haben. «Nicht, weil er ein grosser Trainer war. Aber er war ein Mythos.» Er habe die Ikone schlicht in seiner Kabine haben wollen. Die Weltpresse hätte im Wallis ihr Zelt aufgeschlagen.

Ausgerechnet Blatter als moralische Instanz

Doch es kommt anders: Constantin holt sich eine Zweitmeinung ein. Der damalige Fifa-Boss und Walliser Landsmann Sepp Blatter (90) grätscht dazwischen. Blatter warnt CC schonungslos vor den Begleiterscheinungen: «Christian, du wirst dir nur Ärger einhandeln. Du wirst Probleme mit Koks haben.»

Der Sion-Präsident knickt ein, die «Stimme der Vernunft» Blatter verhindert die globale Maradona-Show in der Schweizer Provinz. Ein Entscheid, der CC heute noch zur Weissglut treibt. Dass er damals das Risiko scheute, ist für den Exzentriker rückblickend unbegreiflich. Sein bitteres Fazit heute: «Was war ich doch für ein Idiot!»

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

12

26

34

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

12

15

25

3

FC Sion

FC Sion

12

7

23

4

FC Zürich

FC Zürich

12

-1

20

5

FC St. Gallen

FC St. Gallen

12

-3

19

6

Servette FC

Servette FC

12

1

16

7

FC Basel

FC Basel

12

-4

14

8

FC Luzern

FC Luzern

12

-6

13

9

FC Thun

FC Thun

12

-10

13

10

FC Vaduz

FC Vaduz

12

-1

10

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

12

-13

10

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

12

-11

6

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