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Tuesday, October 13, 2026

Unter Dubé ist beim EHC Biel alles noch schlimmer

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Tiefpunkt im Seeland

Unter Dubé ist beim EHC Biel alles noch schlimmer

Beim EHC Biel werden die Trainerbilanzen von Saison zu Saison noch schlechter. Der aktuelle Headcoach Christian Dubé verzeichnet einen neuen Tiefstwert.

Publiziert: vor 21 Minuten

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Marcel AllemannReporter Eishockey

Im Frühjahr 2023 fehlte dem EHC Biel im Playoff-Final gegen Servette nur ein einziger Sieg zum Meistertitel. Es waren sportlich herausragende und emotionale Wochen für die Seeländer – auch weil ihr Trainer Antti Törmänen (56) in dieser Zeit erneut an Krebs erkrankte, in den Playoffs zwischendurch ausfiel, aber dennoch der Chef blieb. Danach war der charismatische Finne gezwungen, seine Gesundheit ins Zentrum zu stellen und die Karriere als Headcoach zu beenden. Er hinterliess in seiner Amtszeit einen Schnitt von 1,82 Punkten pro Spiel.

Nach der Törmänen-Ära schaffte es Biel nur noch einmal (in der Folgesaison 2023/24) in die Playoffs und macht seither Jahr für Jahr schwierige Zeiten durch. Von Saison zu Saison werden dabei die Bilanzen der Übungsleiter noch düsterer.

Nach Törmänen wird es Jahr für Jahr schlechter

Auch der Start in die neue Spielzeit ist missglückt. Biel hat sieben der ersten zehn Spiele verloren und liegt aktuell nur auf Playout-Rang 13, was fernab der Ansprüche des Vereins ist. Unter dem aktuellen Headcoach Christian Dubé (49) ist das Team nun sogar bei einem neuen Punktetiefststand angelangt.

Ein Blick auf die Zahlen offenbart den Bieler Niedergang unbarmherzig. Nach Törmänen übernahm Petri Matikainen (59) das Zepter im Seeland. Der Finne hatte mit den Bielern bessere und schlechtere Phasen und holte im Schnitt 1,37 Punkte pro Spiel, ehe er wegen eines neuerlichen Tiefs nach knapp sechs Monaten gehen musste. Interimistisch übernahm Sportchef Martin Steinegger (54) und hielt das Niveau mit einem Schnitt von 1,36 Punkten bis zum Saisonende nahezu konstant – wobei die schwierige und sieglose Playoff-Viertelfinalserie gegen den späteren Meister ZSC Lions mit eingerechnet ist.

Gegen Ajoie und die Lakers unter Druck

Mit Martin Filander (45) hoffte man in Biel anschliessend, den richtigen Mann gefunden zu haben. Doch es folgte die nächste Ernüchterung: Sein Schnitt sank auf 1,28 Punkte pro Partie, und nach knapp anderthalb Jahren wurde auch der Schwede im vergangenen Januar vor die Türe gestellt. Wer glaubte, dass der Wechsel an der Bande zu Christian Dubé zeitnah die Wende bringen würde, sieht sich derzeit getäuscht. Mit mageren 1,26 Punkten pro Spiel steht der Schweiz-Kanadier nach den ersten 23 Partien seiner Amtszeit als Biel-Trainer statistisch so schlecht da wie keiner seiner Vorgänger in der jüngeren Klubgeschichte.

Ein Hauptübel im Seeland ist die fehlende Konstanz – nicht nur im Verlauf einer Meisterschaft, sondern teilweise auch innerhalb einzelner Partien. Auf zauberhafte Momente folgen fürchterliche Fehlerorgien und umgekehrt. Das begann schon unter Matikainen, war ein grosses Problem bei Filander und ist auch unter Dubé nicht besser geworden. Darauf angesprochen, reagierte Dubé kürzlich gegenüber Blick mit Klartext: «Am Ende kannst du Trainer wechseln, so viel du willst – die Spieler müssen selbst Verantwortung übernehmen. So ist das nun mal. Ich habe lange genug gespielt, um zu wissen, dass du dich als Spieler selbst fragen musst, warum du Eishockey spielst.»

Angekommen ist dieser deutliche Appell bei der Mannschaft bis jetzt nicht. Auf die Seeländer warten jetzt gegen Ajoie und zweimal die SCRJ Lakers drei kapitale Spiele. Dubé tut gut daran, seinen Punkteschnitt mit Siegen zu verbessern und sich nach Möglichkeit wieder vor Vorgänger Filander zu schieben. Sonst sieht es nicht nur für Biel, sondern auch für ihn selbst gar nicht gut aus.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

10

18

27

2

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

11

4

21

3

SCL Tigers

SCL Tigers

11

7

19

4

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

11

9

18

5

HC Ajoie

HC Ajoie

11

-3

16

6

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

10

-6

15

7

HC Lugano

HC Lugano

10

3

15

8

Lausanne HC

Lausanne HC

11

-4

15

9

SC Bern

SC Bern

9

1

14

10

EV Zug

EV Zug

7

10

13

11

HC Davos

HC Davos

11

-4

13

12

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

11

-14

11

13

EHC Biel

EHC Biel

10

-4

10

14

EHC Kloten

EHC Kloten

11

-17

9

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