ESPNSource: Chargers ink QB Herbert's brother Patrickוואלהפייגלין וסמוטריץ' סיכמו על ריצה משותפת לכנסת הבאהInquirerLIST: Class suspensions on Wednesday (Sept. 2)Bollywood HungamaEXCLUSIVE: Esha Dharmendra Deol CONFIRMS signing Malamaal Weekly 2: “Script is absolutely hilarious; EXACTLY what I needed – fun, light-hearted, full of laughter”The Jerusalem PostAustrian gov’t begins work on constitutional ban of ‘Political Islam'PunchAkwa Ibom gov names five new aidesEuronewsSCO challenges West as diverse group of nations pursues multipolar futureAitnewsLEAP 2026.. السعودية تبني عملاقًا جديدًا للذكاء الاصطناعي بقوة تصل إلى 1 جيجاواط بحلول 2030TechCrunchWaymo goes on offense ahead of Tesla’s Cybercab launchNOSOnduidelijkheid over box 3 blijft, coalitie wil wetsvoorstel vooruitschuivenNDTVAI Fuels Video vs Video In UP: Akhilesh Yadav's 'Chillum' Dig Gets 'Sanatan Insulted' Charge From BJPBBC عربيهل توسّع مصر والصين تعاونهما العسكري؟
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, September 1, 2026

Zu wenig Tierfutter wegen Trockenheit: Bund öffnet Pflichtlager

Translate
  • Wegen anhaltender Trockenheit und tiefer Flusspegel öffnet der Bund erstmals seit 2018 die Pflichtlager für Protein-Tierfutter.
  • Ab dem 1. September 2026 dürfen bis zu 20 Prozent der Pflichtlagerbestände bezogen werden – das entspricht knapp 16'000 Tonnen.
  • Falls sich die Lage weiter verschlechtert, könnte Departementschef Guy Parmelin die gesamten rund 80'000 Tonnen Pflichtbestände freigeben.

Die Wetterlage in der Schweiz bleibt für die Landwirtschaft weiterhin herausfordernd: Aufgrund des anhaltenden Niederschlagsdefizits kämpfen viele Bauern mit Problemen bei der Futtermittelbeschaffung. Deshalb hat das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) nun zum erst zweiten Mal in seiner Geschichte Bezüge aus Pflichtlagern bewilligt.

Mehr zu diesem Thema

Ab dem 1. September dürfen damit bis spätestens Ende Februar 2027 maximal 20 Prozent der Gesamtmenge aus den Pflichtlagern bezogen werden. Das entspricht laut BWL fast 16'000 Tonnen, womit knapp 500'000 Milchkühe etwa einen Monat versorgt werden könnten, wenn von einer Proteinfuttermenge von einem Kilogramm pro Kuh und Tag ausgegangen wird.

Zu wenig Futter kommt ins Land

Grund für die Freigabe sind die weiterhin tiefen Flusspegel, wie das BWL weiter schreibt: So seien auf dem Weltmarkt derzeit genügend Proteinträger verfügbar, der Engpass liege bei den Transportwegen durch Europa und in die Schweiz. «Dadurch, dass auch andere Güter [wegen der tiefen Flusswasserstände] stärker über Strasse und Schiene transportiert werden, schaffen es derzeit die Schweizer Importeure nicht, genügend Proteinträger zu Futterzwecken zu importieren», so die Verantwortlichen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Bund zu dieser Massnahme greift – als 2018 wegen des tiefen Rheinpegels schon Pflichtlagerbestände freigegeben wurden, entspannte sich die Situation rasch genug, sodass laut dem BWL gar keine Bezüge nötig wurden. Dies könnte auch jetzt der Fall sein, wenn in den nächsten Tagen und Wochen viel Regen fallen sollte.

Gibt es dieses Mal tatsächlich Bezüge?

Angesichts der für die nächsten Tage erwarteten Wetterlage stehen die Chancen aber hoch, dass Bezüge dieses Mal auch tatsächlich nötig werden. Falls sich die Situation weiter verschlechtere, könnte das BWL über Departementschef Guy Parmelin die gesamte Menge der Pflichtlager freigeben. Gehalten werden diese von privaten Futtermittelunternehmen und nicht vom Bund selbst und dürften total etwa 80'000 Tonnen umfassen.

Benedikt Hollenstein

Benedikt Hollenstein (bho) ist seit 2021 bei 20 Minuten. Er schreibt für den Newsdesk und übernimmt dort auch Tagesleitungsschichten.

View the original on 20 Minuten

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.