Verstoss gegen Geldwäscherei – Bank of America muss Milliardenstrafe zahlen

- Die Bank of America muss eine Strafe in der Höhe von 1.2 Milliarden US-Dollar bezahlen.
- Laut dem Finanzministerium hat die zweitgrösste US-Bank etwa gegen Geldwäschereigesetze verstossen und verdächtige Transaktionen aus China nicht gemeldet.
- Die Strafe gehört zu den höchsten, die das US-Finanzministerium je verhängt hat.
Insgesamt gehe es um verdächtige Transaktionen in Höhe von mehr als fünf Milliarden Dollar, heisst es in einer Mitteilung des Ministeriums. Bei rund einem Fünftel davon seien auch Anliegen der nationalen Sicherheit im Spiel gewesen.
In dem Strafbetrag ist auch eine Zahlung von 11.6 Millionen Dollar nach einem Vergleich wegen der Verletzung von Sanktionen unter anderem gegen Iran und Russland enthalten, wie es weiter heisst. Laut einem Gerichtsdokument wird die Bank externe Prüfer zulassen, die verdächtige Transaktionen analysieren sollen.
Die Bank verwies in einer Stellungnahme beim Finanzdienst Bloomberg darauf, dass sie bereits Milliarden Dollar in Technologie zum Kampf gegen Finanzkriminalität investiert habe. Man arbeite daran, die von Regulierern angeprangerten Probleme zu beheben.
Die zweitgrösste US-Bank legt am Mittwoch ihre Zahlen für das vergangene Quartal vor, die nun von der Strafzahlung belastet sein werden. Das Geldinstitut war bereits 2024 aufgefordert worden, die Kontrollen im Zusammenhang mit Geldwäscherei zu verbessern. Dem Finanzministerium zufolge ergriff die Bank nicht die ausreichenden Massnahmen, um die Aufsicht zu verbessern.
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