– Dank Juryentscheid: Werro trotz Sturz-Drama im Final

«Ich habe mich gut gefühlt und eine Sekunde später lag ich auf dem Boden» – so schilderte Audrey Werro die verhängnisvolle Szene, die sich im Halbfinal über 800 m zugetragen hatte. Wie so oft lief die Freiburger Gold-Kandidatin vorne weg, hatte das Geschehen unter Kontrolle. Doch in der letzten Kurve vor der Zielgeraden passierte es. Werro stürzte heftig und blieb danach eine Zeit lang liegen, ehe sie das Rennen noch zu Ende lief.
Dies war insofern wichtig, weil Swiss Athletics so Protest einlegen und geltend machen konnte, dass Werro aufgrund einer Berührung mit einer Gegnerin zu Fall gekommen ist. Von der Jury wurde Werro nachträglich aber ein Platz im Final zugesprochen, ebenso wie der Litauerin Gabija Galvydyte, die durch den Sturz der Freiburgerin ebenfalls zu Fall gekommen war.
Vancardo und Rosamilia laufen in den Final
Damit wird der Final am Freitagabend gleich mit dreifacher Schweizer Beteiligung – und mit 10 Athletinnen – stattfinden. Veronica Vancardo lief im gleichen Heat, in dem Werro stürzte, auf den 3. Platz und schnappte sich in 1:59,14 Minuten das direkte Finalticket.
Im anderen Halbfinal stellte Valentina Rosamilia im Sog von Keely Hodgkinson (GBR) und Femke Broders-Bol (NED) eine neue persönliche Bestleistung auf. Hinter den sechs direkt für den Final qualifizierten Athletinnen stellte die Aargauerin mit 1:58,16 Minuten die schnellste Zeit auf.
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