Nicht der erste Skandal – Türkischer Schiedsrichter-Chef festgenommen

Im türkischen Fussball gibt es den nächsten Schiedsrichter-Skandal. Wie Justizminister Akin Gürlek mitteilte, seien im Rahmen von Razzien in vier Provinzen Schiri-Boss Ferhat Gündogdu sowie sechs weitere Verdächtige festgenommen worden.
Es gehe um «Vorwürfe der Einmischung in die Erstellung der Schiedsrichterranglisten, in die Einsätze, die Bewertungs- und Ernennungsverfahren sowie die Regelprüfungen», schrieb Gürlek auf X. Der Justizminister versprach, sich für einen «sauberen Fussball» einzusetzen.
In einer Mitteilung auf seiner Website, in der die Festnahmen nicht direkt erwähnt werden, versicherte der türkische Fussballverband TFF, mit den entsprechenden Ministerien zu kooperieren. Der Verband betonte, «seit April 2025 mehrere Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft Istanbul erstattet zu haben, um sicherzustellen, dass Gerechtigkeit geübt wird».
Ob der neue Fall mit dem im vergangenen Jahr publik gewordenen Skandal zusammenhängt, ist unklar. Im Oktober 2025 waren 149 Schiedsrichter wegen illegalen Wetten suspendiert worden.
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