Bombendrohung gegen sechs Passagierflieger in Europa

Zusammenhang ungeklärt
Bombendrohung gegen sechs Passagierflieger in Europa
Gegen insgesamt sechs Passagierflieger gab es eine Bombendrohung. Zwei der Flugzeuge waren auf dem Weg nach Warschau, eines nach Spanien und eines flog Bulgarien an. Zwei weitere wurden am Nachmittag in Rom kontrolliert.
Publiziert: vor 25 Minuten
- Am Dienstag gab es vier Bombendrohungen gegen Passagierflieger nach Polen, Spanien und Bulgarien
- Die Flughäfen Chopin und Modlin schlossen zeitweise, Sprengstoff wurde dort nicht gefunden
- Schon am Montag musste ein Wizz-Air-Flug nach Sofia in Budapest landen, Bezüge sind unklar
Am Dienstag kam es gleich zu sechs Bombendrohungen gegen sechs Passagierflieger. Zwei der Maschinen flogen nach Warschau. Ein Flieger kam aus Kopenhagen, der andere aus London. Eines der beiden Flugzeuge hat umgeleitet werden müssen.
Beide Warschauer Flughäfen, Chopin und Modlin, wurden zwischenzeitlich geschlossen, schreibt «Focus». Die beiden Flugzeuge wurden untersucht. Bisher konnte aber keinerlei explosives Material gefunden werden.
Per Mail informiert
Der dritte betroffene Flieger flog von Manchester aus ins spanische Murcia. Auch hier ergab die Kontrolle keine Spur von explosiven Gegenständen. Die vierte und letzte Maschinen kam aus Israel und landete in Sofia in Bulgarien. Hier wurde die Bombendrohung laut «Reuters» via E-Mail ausgesprochen.
Auch am Flughafen in Rom wurden am Dienstag zwei Ryanair-Flüge nach anonymen Hinweisen auf mögliche Bombendrohungen durchsucht. Das berichtet die BBC. Eines der Flugzeuge kam aus Dublin, das andere aus Lissabon. Letzteres wurde bis zur Landung von der italienischen Luftwaffe eskortiert.
Bereits eine Drohung am Montag
Bereits am Montag kam es im europäischen Luftraum zu einer Bombendrohung gegen ein Passagierflugzeug. Über dem bosnischen Luftraum erreichte eine Maschine der Airline Wizz Air auf dem Flug von London in die bulgarische Hauptstadt Sofia eine solche Drohung. Das Flugzeug musste in Budapest notlanden.
Die Hintergründe zu den Drohungen und ob ein Zusammenhang zwischen allen sieben Fällen besteht, ist unklar.
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