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Thursday, September 10, 2026

Sieg in Vuelta-Zeitfahren – Küng feiert grössten Erfolg seit langwieriger Verletzung

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Radfahrer mit rotem Helm während eines Rennens auf der Strasse.
Legende: Entschädigung für lange Leidenszeit Stefan Küng. Reuters/Marcelo Del Pozo
  • Stefan Küng gewinnt das Zeitfahren im Rahmen der 18. Etappe der Vuelta und fährt seinen zweiten Tagessieg bei einer Grand Tour ein.
  • Der Thurgauer setzt sich in Jerez de la Frontera 2 Sekunden vor dem Briten Callum Thornley und 9 Sekunden vor dem Portugiesen Joao Almeida durch.

Stefan Küng kreuzte im Ziel die Finger: Mit Primoz Roglic war der letzte Fahrer, der ihm realistischerweise noch gefährlich werden konnte, auf der 32 Kilometer langen Strecke von El Puerto de Santa Maria nach Jerez de la Frontera. Der Slowene kam aber nicht an die Zeiten des Schweizers heran: Bei der ersten Zwischenzeit lag er 8 Sekunden hinten, bei der zweiten schon 14. Im Ziel schliesslich verlor der vierfache Vuelta-Sieger 19 Sekunden auf Küng.

Der Schweizer gewann damit zum zweiten Mal nach 2024, als er am letzten Tag in Madrid als Schnellster einfuhr, ein Vuelta-Zeitfahren. Für Küng, der nach einem Sturz bei Omloop Het Nieuwsblad mehrere Monate hatte pausieren müssen, ist es der grösste Erfolg nach der Rückkehr aufs Rad Ende Juni. Im August hatte der 32-Jährige schon das abschliessende Zeitfahren an der Polen-Rundfahrt für sich entschieden.

Nicht nur für den Thurgauer, sondern auch für die Tudor-Equipe ist es der zweite Tagessieg an einer Grand Tour. Marco Brenner hatte an der diesjährigen Spanien-Rundfahrt die 14. Etappe gewonnen.

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