67 Millionen pro Jahr: Bund stockt Gelder für die Integration auf

- Der Bundesrat hat entschieden, die Integrationsförderung von Zugewanderten finanziell aufzustocken.
- Zwischen 2028 und 2032 fliessen 334,5 Millionen Franken in Sprachkurse, Beratungen und Berufseinstieg – 5,4 Millionen mehr pro Jahr als bisher.
- Besonders Frauen im Familiennachzug sollen gefördert werden, da ihre Erwerbsquote rund 20 Prozent tiefer liegt als der Schnitt.
Zwischen 2028 und 2032 sollen insgesamt 334,5 Millionen Franken in die Integrationsförderung von Zugewanderten fliessen. Das hat der Bundesrat entschieden. Pro Jahr sind das 66,9 Millionen – 5,4 Millionen mehr als bisher.
Geld für Sprachkurse und Berufseinstieg
Ein grosser Teil des Geldes geht an die Kantone. Finanziert werden etwa Sprachkurse, Beratungen sowie Unterstützung beim Einstieg in Ausbildung und Beruf. Neu sollen insbesondere Hürden für Frauen abgebaut werden, da ihre Erwerbsquote im Familiennachzug bei 56 Prozent liegt – rund 20 Prozent tiefer als bei den Zugewanderten insgesamt.
Laut Bund trage eine erfolgreiche Integration zu höheren Erwerbsquoten, besseren Sprachkenntnissen sowie zur Entlastung der Sozialwerke bei. So seien 77 Prozent der Zugewanderten erwerbstätig, was im Vergleich mit anderen OECD-Staaten ein sehr hoher Wert darstelle. 47 Prozent würden zudem nach mindestens fünf Jahren eine Landessprache fliessend beherrschen.
Worauf sollte Integration aus deiner Sicht am meisten setzen?
Nicht in den 334,5 Millionen enthalten sind die separat finanzierten Programme für Geflüchtete, vorläufig Aufgenommene und Personen mit Schutzstatus S.
Thomas Leu (tle) arbeitet seit 2026 bei 20 Minuten. Er ist Praktikant im Ressort Politik.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
