Namen in der Schweiz – Das sind die regionalen Besonderheiten bei der Namenswahl

Welchen Namen gebe ich meinem Kind? Manche angehende Eltern haben da eine klare Vorstellung. Andere zerbrechen sich bis kurz vor der Geburt den Kopf darüber. Und die Vorlieben haben sich im Verlauf der Zeit stark verändert.
Welches im Jahr 2025 in der Schweiz die beliebtesten Vornamen für Neugeborene waren, geht aus neuen Daten hervor, die das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag veröffentlicht hat. Schlüsselt man die Daten auf die drei grossen Sprachregionen der Schweiz auf, ergeben sich interessante Besonderheiten.
In der Deutschschweiz waren die beliebtesten Vornamen für Mädchen dieselben wie für die gesamte Schweiz, nur in etwas anderer Reihenfolge: Emma, Mia und Sofia. Und bei den Buben gab es in der Deutschschweiz ebenso wie in der gesamten Schweiz einen klaren Favoriten: Noah.
In der Westschweiz liegen mit Olivia, Alma und Eva Namen auf den ersten fünf Plätzen, die in der Deutschschweiz viel weiter hinten liegen. Bei den Buben ist in der Romandie Gabriel der beliebteste Vorname. Im deutschsprachigen Raum liegt der erst auf Platz 19.
In der italienischen Schweiz sind bei den Mädchen Amélie, Alice und Sophie Vornamen in den Top 5, die in den anderen beiden Sprachregionen deutlich weniger beliebt sind. Und bei den Buben ist Leonardo der klare Favorit. In der Deutschschweiz und der Romandie gehört der nicht einmal zu den Top 20.
Grosse Vielfalt bei den Nachnamen
Auch zu den Nachnamen in der Schweiz sind die Daten aktualisiert worden. «Die Namensvielfalt in der Schweiz ist enorm», schreibt das BFS in einer Mitteilung. Der häufigste Nachname ist Müller. 52'674 Personen in der Schweiz tragen ihn. Sie machen aber nur 0.6 Prozent der Bevölkerung aus.
Finden Sie heraus, wo Menschen mit demselben Nachnamen wohnen:
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