Millionenverluste: ManUtd-Besitzer wollen Lausanne verkaufen

- Ineos will Lausanne-Sport nach fast neun Jahren unter Milliardär Jim Ratcliffe verkaufen.
- Laut «The Athletic» gibt es bereits Interessenten für den Waadtländer Club.
- Die Verkäufer werben mit einfacher internationaler Qualifikation, Infrastruktur und schlanken Kosten.
- Nicht erwähnt werden die geschätzten Verluste von 5,5 Millionen Franken und der letzte Tabellenplatz.
2017 ist Lausanne-Sport von Ineos übernommen worden – nun soll der Schweizer Club nach fast neun Jahren unter der Kontrolle des britischen Milliardärs Jim Ratcliffe wieder verkauft werden. Der
Wie «The Athletic» berichtet, soll es sogar schon Interessenten geben für den Waadtländer Club. Um potenzielle Käufer anzulocken, machen die Verkäufer Werbung mit der Qualifikation fürs internationale Geschäft, die hierzulande wesentlich einfacher sei als in anderen Ländern und dementsprechend wirtschaftlich lukrativ sein könne.
Zwischenhoch unter Ex-FCB-Trainer Magnin
Auch die Infrastruktur und die schlanke Kostenstruktur werden als Pluspunkte aufgelistet. Weniger vorteilhafte Aspekte wie die jährlichen Verluste, die sich in der laufenden Saison auf schätzungsweise 5,5 Millionen Franken belaufen, werden jedoch nicht erwähnt.
Auch von der sportlichen Situation – Lausanne liegt aktuell am Tabellenende – ist nichts zu lesen. Ein erneuter Abstieg wäre bereits der dritte unter der Führung von Ineos. Zuvor stieg der Club 2018 und 2022 aus der höchsten Schweizer Liga ab. Den Höhepunkt erreichte die Mannschaft unter Ex-FCB-Trainer Ludovic Magnin mit dem sechsten Rang in der Saison 2024/25.
Chris Geiger (cge) ist seit 2021 Journalist in der Sportredaktion von 20 minutes. Sein Interesse gilt vor allem dem Eishockey.
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