Wintereinbruch in Italien: Zivilschutz warnt vor Schnee

Darum gehts
- Im italienischen Apennin ist am Sonntag der erste Schnee der Saison gefallen, teils bis auf 900 Meter.
- Kaltluft aus Nordosteuropa liess die Temperaturen um 5 bis 7 Grad sinken.
- Der Zivilschutz mahnte zu grösster Vorsicht am Steuer; ab Mittwoch soll sich das Wetter beruhigen.
In Italien hat der Winter begonnen. Am Sonntag fiel entlang des Apennins der erste Schnee der Saison – von der Toskana über die Emilia-Romagna bis in die Abruzzen. Stellenweise schneite es bis auf 900 bis 1000 Meter hinunter.
Ausgelöst hat den Einbruch Kaltluft aus Nordosteuropa, die zwischen Finnland und Russland Richtung Mittelmeer vorgestossen ist. Die Temperaturen sanken um 5 bis 7 Grad gegenüber den Vortagen.
Winterliche Landschaft
Am Abetone und im Val di Luce schneite es ab rund 1300 bis 1400 Metern. Auf den Apenninpässen der Metropolitanstadt Florenz blieben die ersten Zentimeter liegen, besonders am Passo della Consuma an der Staatsstrasse 70. Der Zivilschutz mahnte zu grösster Vorsicht am Steuer.
Noch kräftiger fiel der Schnee am Abend im tosko-romagnolischen Apennin. Am Passo della Calla auf 1300 Metern, mitten im Nationalpark Foreste Casentinesi, zeigte sich eine winterliche Landschaft.
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Am Montag steigt die Schneefallgrenze
In Umbrien traf es vor allem die Gegend um Gualdo Tadino an der Grenze zu den Marken. Flocken fielen auf dem Monte Cucco auf knapp 1100 Metern sowie am Serrasanta und in Valsorda.
Am stärksten verschneit sind die Abruzzen: vom Gran Sasso über die Maiella bis nach Roccaraso, Campo Felice und Pescasseroli. In Pescasseroli schneite es am Sonntagabend bis ins Dorf hinein – die erste Schneedecke der Saison.
Am Montag bleibt es im Zentrum und im Süden unbeständig. Die Schneefallgrenze steigt aber: von 1100 bis 1300 Metern in der Nacht auf 1500 bis 1600 Meter im Tagesverlauf. Schnee fällt noch bis zum Vormittag im Apennin der Abruzzen sowie in den angrenzenden Bergen von Latium und Molise.
Dazu weht kräftiger Nordostwind mit Böen bis 60 km/h an den Küsten und auf den Bergkämmen. Ab Mittwoch soll ein Hochdruckgebiet für ruhigeres Wetter sorgen.
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Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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