«Ich habe einfach Danke gesagt»: De la Fuente spricht über den Trump-Lapsus
«Ich habe einfach Danke gesagt»
De la Fuente spricht über den Trump-Lapsus
De la Fuente äussert sich erstmals über den kuriosen Smalltalk mit US-Präsident Donald Trump nach dem gewonnenen WM-Final.
Publiziert: vor 6 Minuten
Aktualisiert: vor 5 Minuten
Darum gehts
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- Luis de la Fuente enthüllt Trumps Ballon-d’Or-Kommentar
- Auch Kritik am Balogun-Vorfall
- Er äussert sich zudem über die Geschehnisse nach dem Anpfiff
Nick RohnerPraktikant Sportdesk
Luis de la Fuente (65) gewann mit der spanischen Nationalmannschaft im Sommer den Weltmeistertitel. Vor der Pokalübergabe erhielt der Trainer die Goldmedaille von Fifa-Präsident Gianni Infantino höchstpersönlich. Zudem wurde er von US-Präsident Donald Trump (79) beglückwünscht – mit einem Satz, der den Coach zum Schmunzeln brachte.
Wenige Wochen nach dem WM-Triumph steht De la Fuente erneut im Rampenlicht – diesmal jedoch nicht wegen des Erfolgs, sondern aufgrund eines kuriosen Austauschs mit dem US-Präsidenten.
Was Trump in der Konversation mit De la Fuente sagte, war zunächst ein Rätsel. In der TV-Show «El Hormiguero» sprach der 65-Jährige erstmals über die Situation und lüftete das Geheimnis.
«Ich hätte den Ballon d’Or verdient»
Lachend erzählt der Spanier in der TV-Show: «Er sagte mir, ich hätte den Ballon d’Or verdient. Dann sagte er noch etwas anderes, aber ich arbeite noch an meinem Englisch. Sicherheitshalber antwortete ich mit ‹vielen Dank›.»
Nach dem 1:0-Siegtreffer von Ferran Torres in der Verlängerung gegen Argentinien meldeten sich während der Siegerehrung Teile des Publikums lautstark mit Pfiffen. Die Pfiffe richteten sich klar gegen den Fifa- und den US-Präsidenten.
Nicht der erste Lapsus des Präsidenten
Der spanische Nationalcoach zeigt sich zudem kritisch zur umstrittenen Balogun-Aktion. «Der Fussball muss seine eigenen Entscheidungen treffen, unabhängig davon, was externe Akteure sagen. Die FIFA sollte sich von niemandem beeinflussen lassen», stellt der Spanier klar.
Ebenso klar äussert sich De la Fuente zu den Geschehnissen nach dem Schlusspfiff, als mehrere argentinische Spieler die spanischen Akteure attackierten. Obwohl Härte auf dem Platz dazugehört, betonte de la Fuente: «Was am Ende des Spiels geschah, ist unzulässig. Das ist inakzeptabel.»
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