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Tuesday, September 15, 2026

Gespräche wurden geführt: Zieht es YB-Boss Spycher zu Ex-Coach Hütter nach Frankfurt?

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Gespräche wurden geführt

Zieht es YB-Boss Spycher zu Ex-Coach Hütter nach Frankfurt?

Seit Jahren gibt es Gerüchte bei YB um einen Abgang von Chief Sports Christoph Spycher. Immer wieder mal im Gespräch: Eintracht Frankfurt, der Klub, bei dem Spycher Captain war. Nun ploppt erneut eine Story auf. Was ist da dran?

Publiziert: 14.09.2026 um 18:49 Uhr

Aktualisiert: 14.09.2026 um 19:40 Uhr

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Alain KunzReporter Fussball

Eines ist fix in dieser Story: Markus Krösche, Sportvorstand des Bundesliga-Neunten Eintracht Frankfurt, hat einen Vertrag bis Sommer 2028. Nicht ganz fix, aber höchst wahrscheinlich ist, dass Krösche nicht bis Ablauf dieses Vertrags bei der Eintracht bleiben wird. Seit einem Flirt mit der AC Milan ist das Verhältnis zum Aufsichtsrat nachhaltig gestört. Und auch Trainer Adi Hütter hat das Heu mit Krösche nicht auf der gleichen Bühne.

Spycher und Hütter waren die Baumeister des YB-Titels 2018

Eine baldige Trennung in gegenseitigem Einvernehmen – dies wegen Krösches riesigen Verdiensten für die Frankfurter – würde nicht überraschen. Und da kommt ein Name ins Spiel, der keine echte Überraschung ist: Christoph Spycher (48). Der Chief Sports von YB hat YB zur Schweizer Nummer eins des letzten Jahrzehnts gemacht, trotz der schlechten letzten Saison. Und am Ursprung dieser kleinen Hegemonie lag der Mann, der die Berner nach elend langen 32 meistertitelfreien Jahren zurück auf den Thron hievte und so als Erlöser verklärt wurde: Adi Hütter.

Der Österreicher verabschiedete sich Ende Meistersaison 2017/18 in die Bundesliga, zu … Eintracht Frankfurt. Da würden sich ganz viele Kreise schliessen, würde Spycher erneut Hütters Chef werden. Kommt hinzu, dass Spycher selbst eine kleine Eintracht-Legende ist. Als Spieler machte er zwischen 2005 und 2010 149 Pflichtspiele für die Hessen, war am Ende Captain der SGE.

YB-Präsident Brülhart verneint einen Spycher-Abgang

Wie ist denn dieses Interesse der Eintracht, Krösche durch Spycher ersetzen zu wollen, einzuschätzen? YB-Präsident Marcel Brülhart formuliert es so: «Uns ist bewusst, dass Spycher ein auf dem europäischen Markt begehrter Mann ist, an dem potenziell viele Klubs Interesse zeigen.» Im Fall der Eintracht, so schrieb es die renommierte F.A.Z. (Frankfurter Allgemeine Zeitung), soll es aber mehr sein. Es seien Gespräche geführt worden, so die F.A.Z. Ein Fakt, der sich mit Blick-Recherchen deckt.

Und das Ergebnis? Brülhart gibt sich bedeckt. Dann lässt er doch durchblicken, dass sich kein Abgang von Spycher ins Ausland abzeichne. Primär aus Gründen, die nicht im Fussball zu verorten seien.

Warum soll Spycher auch jetzt gehen, wo die Mannschaft nach zwei trägen Saisons so richtig rockt und rollt? Es macht einen Heidenspass zuzuschauen, wenn Gelbschwarz die Früchte der sommerlichen Kaderkorrekturen von Spycher und Transferchef Mathieu Beda erntet. Auch dem Präsidenten, der beim 2:2 in Lugano ein starkes YB gesehen hat, das gegen den Leader näher am Sieg gewesen sei.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

7

13

19

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

8

12

16

3

FC Sion

FC Sion

7

6

15

4

FC Basel

FC Basel

8

2

13

5

FC St. Gallen

FC St. Gallen

7

-2

10

6

FC Zürich

FC Zürich

8

-6

10

7

FC Luzern

FC Luzern

8

-5

9

8

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

7

-4

8

9

Servette FC

Servette FC

7

-3

7

10

FC Thun

FC Thun

7

-7

7

11

FC Vaduz

FC Vaduz

8

-2

6

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

8

-4

6

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