Feuerwerksinitiative – Ja-Komitee fordert mehr Rücksicht beim Feiern

- Befürworterinnen und Befürworter der Feuerwerksinitiative haben ihre Argumente für ein Ja am 29. November vorgelegt.
- Haus-, Nutz- und Wildtiere würden unter dem Feuerwerk-Lärm leiden und in Angst und Panik geraten, sagen die Mitglieder des Ja-Komitees.
- Ausserdem verursache Feuerwerk erhebliche Mengen an Abfall und belaste die Natur.
Ein Hund, der sich mit seinen Pfoten die Ohren zuhält: Mit diesem und weiteren Sujets starten die Befürwortenden der Feuerwerksinitiative in den Abstimmungskampf. Sie fordern mehr Rücksicht beim Feiern.
Die Initiative «für eine Einschränkung von Feuerwerk» fordert ein landesweites Verbot von Feuerwerk, das Lärm erzeugt. Es soll weder verkauft noch verwendet werden. Abgestimmt wird am 29. November.
Die Urheberinnen und Urheber der eidgenössischen Volksinitiative warben am Dienstag in Bern vor den Medien für das Begehren. Dabei waren Vertreterinnen und Vertreter des Schweizer Tierschutzes (STS) und weiterer Tierschutzorganisationen, Wildhüter und Landwirte.
Lärm- und Abfallbelastung
Heim-, Nutz- und Wildtiere litten unter dem Lärm von Feuerwerk und gerieten häufig in Angst und Panik, machten sie geltend. Gleichzeitig verursache Feuerwerk erhebliche Mengen an Abfall und belaste die Natur. Ausserdem führe der private Umgang mit Feuerwerkskörpern immer wieder zu Bränden und Unfällen mit teils schweren Verletzungen.
Die Ja-Kampagne läuft bereits seit dem 5. Oktober auf 917 digitalen Screens an Bahnhöfen und in Innenstädten aller Sprachregionen der Schweiz. In den kommenden Wochen werde die Kampagne auf weitere digitale Werbeflächen ausgeweitet und insgesamt auf rund 3850 Screens in allen Landesteilen sichtbar sein, so das Initiativkomitee.
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