Inquirer500 IPs from 30 tribes avail of government services in IrigaESPN DeportesKarim López debuta en el triunfo de GrizzliesPunchMohbad: Family demands identity of US lab for DNA testESPNJosh Jacobs scores twice as Packers dispatch PanthersThe Jerusalem PostEditor's Notes: Any unity deal must start with the leaders who are here, including Netanyahu한겨레민주 “조희대 국조, 12·3 당시 행보에 초점”…국힘 “권한 남용 정치폭력”The Sydney Morning HeraldDearden denies Roosters rumoursZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFCapital FMOver 2.5mn learners take national assessments as KJSEA concludesVanguardLiving Through the Heat: Lifestyle changes you must makeDaily MailDid Palace quietly bury letter about Thomas Markle allegations to avoid scandal? Royal sources tell RICHARD EDEN of growing concern over what new review could uncover... and why it would be 'unthinkable' that Palace were not told경향신문생존이 우선인 ‘MZ 여주’와 독립이 사명인 ‘항일운동가’의 독립운동 여성서사 [플랫]
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, October 30, 2026

Schweizer zahlen Tausende für Fake-Zähne – dann bereuen sie es

Translate

Mitte Oktober fällt Selena Gomez auf dem roten Teppich mit einem weniger uniformen Lächeln auf als in vergangenen Jahren. Auf Social Media spekulieren Fans deshalb, sie habe ihre Veneers entfernen lassen. So nennt man die dünnen Verblendschalen auf den Zähnen, die zu ästhetischen Zwecken an den Zähnen angebracht werden.

Offiziell bestätigt ist weder, dass Gomez je Veneers hatte, noch dass sie sie entfernen liess. Doch auch andere Promis bereuen den angesagten Eingriff; etwa Sänger Bad Bunny, Social-Media-Star Alix Earle und Musikerin Kehlani (20 Minuten berichtete).

Auch Schweizer sagen über ihre Fake-Zähne: «Ich bereue es»

Auch in der Schweiz gibt es solche Fälle. Die 25-jährige A. M. meldete sich auf unseren Aufruf. Sie liess sich 2021 impulsiv Veneers machen, berichtet sie. «Ich habe jetzt zwar schönere Zähne als vorher, aber ich bereue es.» Sie habe ständig Sorge, die Veneers könnten herausfallen oder ihre natürlichen Zähne darunter Schaden nehmen. Zudem fühlten sie sich verschoben an und seien an den Rändern verfärbt. Eine Korrektur komme für sie allerdings nicht infrage – laut A. M. würde diese Tausende Franken kosten.

Welches Lächeln spricht dich am ehesten an?

Der Zürcher M. sagt, er würde sich heute gegen Veneers entscheiden. Er war 24, als er sie aus ästhetischen Gründen machen liess. Schon nach einigen Wochen störte ihn das Resultat. «Ich fand sie zu künstlich und die Form hat mir einfach nicht mehr gefallen.» Auf Fotos achte er ständig auf seine Zähne. «Manchmal versuche ich sogar, nicht so breit zu lächeln, weil ich das Gefühl habe, dass man sofort sieht, dass es Veneers sind.» Dazu kamen bei M. empfindliche Zähne bei Kälte und ein ungewohntes Gefühl beim Zubeissen. «Ich hätte mich besser informieren und nicht so schnell entscheiden sollen.»

Mehr zu diesem Thema

M.K. kann wegen Veneers nur noch seitlich abbeissen

Bei M. K. (38) aus Luzern ist die Geschichte eine andere. Als Kind verletzte sie bei einem Sturz einen Frontzahn, der sich später verfärbte. In einer Luzerner Praxis liess sie deshalb eine Art Veneer-Krone machen. Mit dem Resultat sei sie nie ganz zufrieden gewesen. Die Farbe unterscheide sich von ihren natürlichen Zähnen, auch das Gefühl störe sie: «Ich kann vorne nicht abbeissen. Ich muss immer irgendwie auf der Seite beissen und habe immer Angst, dass das Veneer abfallen könnte.» Bezahlt habe sie damals über 3000 Franken.

Trotzdem sagt M. K.: «Ich finde die Idee von Veneers gut, wenn man sie wirklich braucht. Nur aus ästhetischen Gründen würde ich es nie machen.» Heute würde sie die Praxis und deren bisherige Arbeiten vor einem Eingriff genauer prüfen.

Zahnarzt rät: So vermeidet man Veneer-Reue

Dr. med. dent. Cedric Regez hat schon Patientinnen und Patienten kennengelernt, die ihre Veneers bereuen. Häufig beginne das Problem schon vor dem Eingriff. «Ich habe Patienten, die zu mir kommen und sagen: ‹Ich habe meinem Arzt gesagt, ich möchte Veneers – und dann hat man sie schon eingesetzt. Ich habe sie vorher nie gesehen und sie gefallen mir überhaupt nicht.›»

Für Dr. Regez ist deshalb die Planung entscheidend. Vor der definitiven Befestigung sollten laut ihm ein Mock-up und eine Einprobe zeigen, wie das Ergebnis aussehen wird. «Am Schluss sollte das Fazit lauten: ‹So gefällt es mir, so ist es perfekt.›»

Hinsichtlich Verfärbungen komme es auf das Material an. «Richtige Veneers bestehen aus Keramik und bleiben immer gleich. Du kannst Kaffee trinken, rauchen, Rotwein trinken», so der Arzt. Kunststofflösungen wie Composite-Bondings könnten sich hingegen verfärben und müssten häufiger erneuert werden.

Kann man Veneers einfach entfernen?

Kann man Veneers für den Fall, dass sie nicht mehr gefallen, einfach entfernen, wie es Selena Gomez nachgesagt wird? Ob das funktioniert, hängt laut Dr. Regez davon ab, wie der Zahn vorbereitet wurde. Wurde keine Zahnsubstanz abgeschliffen, könnten die Verblendhaftschalen unter Umständen wieder entfernt werden. Sobald Zahnschmelz abgetragen wurde, brauche es jedoch neue Veneers.

Sänger Bad Bunny rät anderen davon ab, wie er auf Veneers zu setzen.

Sänger Bad Bunny rät anderen davon ab, wie er auf Veneers zu setzen.CBS via Getty Images

Trotzdem sei die weniger invasive Methode nicht immer die bessere. «Non-Prep ist nicht immer möglich und das Ergebnis nicht immer ideal», sagt der Zahnarzt. Steht ein Zahn etwa zu weit nach vorne, müsse er beschliffen werden, damit das Veneer am Ende richtig positioniert werden könne.

Und manchmal seien Veneers grundsätzlich nicht die beste Option. Je nach Ausgangslage könnten andere Behandlungen, wie ein Bleaching oder eine Spange, sinnvoller sein. Für den Zürcher M. steht jedenfalls fest: «Heute würde ich zuerst andere Möglichkeiten ausprobieren. Ich bereue die Entscheidung mittlerweile.»

Hast du schon mal eine Zahnbehandlung gemacht, die du heute bereust? Kennst du Leute mit Veneers oder hast selbst welche?

Malin Mueller

Malin Mueller (mmu) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten. Sie ist stellvertretende Leiterin Lifestyle und Beauty-Redaktorin. Ihr Fokus: Hautpflege, Frisuren und Trend-Checks.

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.