Daily MaverickCoach carrying German high-school students crashes in NetherlandsPunchWe did everything possible to save Ogogo — Yayiוואלהאיראן מאיימת: נתקוף בסיסים אמריקניים באירופה אם ישמשו לתקיפה נגדנוThe Jerusalem PostDutch state broadcaster pulls out of 2027 Eurovision Song Contest, citing Gaza warBollywood HungamaAkshaye Khanna unveils fierce Shukracharya Avatar in Mahakali first glimpse; film to release on January 8, 2027InquirerPolice: Man nabbed for posing as Army member in Las Piñas bar inspectionUOLNova Zelândia discute banir redes para menores de 16 anosBBC BusinessIran faces 'economic D-Day', US Treasury Secretary warnsRMF24Amerykanie przez wojnę mają braki kadrowe. Wojsko odwołuje ćwiczeniaMyJoyOnlineBoako questions GoldBod’s GH¢907m profit claim over alleged GH¢1bn BoG overdraft01netApple préparerait un nouvel iMac, mais il ne faut pas s’attendre à une révolutionRai NewsL'Iran: "Gli Stati Uniti sono disperati, Hormuz resta chiuso". Usa: "Siamo al D-day economico"
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, August 24, 2026

Vom Genozid zum Wirtschaftswunder: 20 Minuten besucht Ruanda

Translate

«Die Schweiz Afrikas»

20 Minuten in Ruanda: Vom Genozid zum Wirtschaftswunder

1994 wurden in Ruanda innerhalb von 100 Tagen fast eine Million Menschen ermordet. Heute gilt es als eines der sichersten Länder des Kontinents und entwickelt sich rasant. Wie gelang dieser Wandel? Eine Spurensuche vor Ort.

Thomas Leu

Deine Meinung zählt

23.08.2026

So 11:00

Die Reise geht los

Über Istanbul und mit einem kurzen Zwischenstopp in Uganda geht es auf nach Kigali, Ruandas Hauptstadt.

Die Reise geht los.

Die Reise geht los.20min/Thomas Leu

23.08.2026

So 10:45

Reportage aus Ruanda

Vor etwas mehr als 30 Jahren wurde Ruanda Schauplatz eines der schlimmsten Verbrechen der jüngeren Menschheitsgeschichte: Während des Genozids von 1994 wurden innerhalb von nur 100 Tagen fast eine Million Tutsi und moderate Hutu ermordet.

Das sind Tutsi und Hutu

Hutu und Tutsi sind die zwei Hauptbevölkerungsgruppen in Ruanda. Vor der Kolonialzeit bedeuteten die Worte zuerst lediglich, dass jemand Ackerbau (Hutu) oder Viehzucht (Tutsi) betrieb. Mit der Zeit wurden die Begriffe auch zu sozialen und politischen Kategorien, wobei Tutsi tendenziell Teil der herrschenden Oberschicht und Hutu Teil der beherrschten Unterschicht waren.

Die Kolonialmächte schufen aus diesen Unterschieden dann vermeintliche «Rassen», wobei die Tutsis als überlegen galten und deshalb von den Kolonialmächten bevorzugt wurden. Dadurch wurde die Trennung der beiden Bevölkerungsgruppen weiter verfestigt und institutionalisiert.

Seither hat sich das ostafrikanische Land stark gewandelt. Die Wirtschaft wächst rasant, Lebenserwartung, Bildung und Einkommen haben sich deutlich verbessert. Im Human Development Index (HDI) verzeichnete Ruanda zwischen 1990 und 2019 sogar das stärkste durchschnittliche Wachstum weltweit. So wurde das Land auch bereits als die «Schweiz Afrikas» bezeichnet.

Ruandas Präsident Paul Kagame (links im Bild) gedenkt der Opfer des Völkermords von 1994.

Ruandas Präsident Paul Kagame (links im Bild) gedenkt der Opfer des Völkermords von 1994.IMAGO/ABACAPRESS

Wie schafft es ein Land, sich nach einer solchen Zäsur neu aufzubauen? Wie gehen die Menschen heute mit ihrer Vergangenheit um? Und wo steht Ruanda in zehn Jahren?

20 Minuten geht diesen Fragen auf den Grund. Dafür reist Reporter Thomas nach Ruanda und spricht mit den Menschen vor Ort. Was er hinter den Kulissen erlebt, liest du hier im Ticker.

Thomas Leu (tle) arbeitet seit 2026 bei 20 Minuten. Er ist Praktikant im Ressort Politik.

View the original on 20 Minuten

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.