Giftige Schlange beisst Kletterer (35): Rega muss ihn bergen

- Rasch anschwellende Hand, steiles Gelände: Ein Biss einer Aspisviper forderte einen Helikoptereinsatz in Balsthal.
- Ein 35-jähriger Kletterer wurde am Montag mutmasslich von der Giftschlange in die Hand gebissen.
- Die Rega holte ihn mit der Seilwinde aus dem unwegsamen Gelände und brachte ihn ins Inselspital Bern.
Ein Kletterausflug bei Balsthal endete für einen 35-Jährigen im Spital: Während er am Montag eine Route im Vorstieg kletterte, biss ihn vermutlich eine Aspisviper in die Hand, wie die Rega am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.
Der Mann war nicht allein unterwegs. Sein Begleiter und er bemerkten, dass die Hand rasch anschwoll, und wählten die Notrufnummer 144. Weil der Kletterer in unwegsamem, steilem Gelände festsass, reichte ein gewöhnlicher Rettungseinsatz nicht aus.
Die Rega rückte mit einem Helikopter aus und zog einen Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz bei. Dieser liess sich mit der Seilwinde zum Verletzten hinunter und machte ihn für den Abtransport bereit.
Gegengift im Inselspital
Die Crew klärte mit dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum ab, wohin der Patient gebracht werden sollte. Der Entscheid fiel auf das Inselspital Bern, weil dort ein geeignetes Gegengift vorhanden war.
Die Aspisviper gilt als giftig und ist in der Region heimisch.
Zoé Stoller (sto) arbeitet seit 2021 bei 20 Minuten und ist stellvertretende Leiterin des Ressorts Regionen.
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