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Friday, September 18, 2026

Wegen Auftritt in Russen-Video: NHL-Star darf nicht mehr nach Lettland einreisen

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Wegen Auftritt in Russen-Video

NHL-Star darf nicht mehr nach Lettland einreisen

Der russische NHL-Star Alexander Owetschkin darf nicht nach Lettland einreisen. Die Regierung in Riga setzte den Hockeyspieler auf die Liste unerwünschter Personen. Grund ist seine Nähe zu Wladimir Putin und ein Auftritt in einem Wahlspot der Kreml-Partei.

Publiziert: vor 18 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Lettland verbietet Alexander Owetschkin (41) auf unbestimmte Zeit die Einreise
  • Grund: umstrittener Wahlwerbespot für Putins Partei «Einiges Russland»
  • Owetschkin seit 2005 NHL-Spieler, 2004 als Nummer-1-Pick gedraftet

Alexander Owetschkin (41) darf nicht mehr nach Lettland einreisen. Der Russe spielt seit 2005 in der NHL für die Washington Capitals, die ihn 2004 als Nummer-1-Pick drafteten. Das Aussenministerium in Riga setzte den Kapitän der Capitals auf die Liste unerwünschter Personen. Der Einreisebann gilt unbefristet. Gründe nannte die Behörde zunächst nicht.

Der Entscheid folgt wenige Tage nach einem umstrittenen Auftritt Owetschkins in einem Wahlwerbespot der russischen Regierungspartei «Einiges Russland». Darin ist der NHL-Rekordtorschütze gemeinsam mit prominenten russischen Politikern und Persönlichkeiten zu sehen, unter anderem mit Aussenminister Sergej Lawrow. Die Partei unterstützt Präsident Wladimir Putin (73). In Russland finden vom 18. bis 20. September Parlamentswahlen statt.

Owetschkin verteidigt Putin-Werbung und sorgt für Wirbel

Owetschkin sagte, er habe auf Anfrage seines Landes ohne zu zögern zugesagt. «Ich bin Russe und unterstütze mein Land», erklärte er bei einem Medientermin. Gleichzeitig betonte der NHL-Star, er sei für «Frieden und Liebe».

Seine Nähe zu Putin sorgt bereits seit Jahren für Kritik. 2017 gründete Owetschkin die Bewegung «Putin Team» und unterstützte damit öffentlich den russischen Präsidenten. Nach Beginn des russischen Grossangriffs auf die Ukraine 2022 sagte er zwar: «Bitte, kein Krieg mehr.» Von Putin distanzierte er sich jedoch nicht. Damals erklärte er: «Er ist mein Präsident, aber ich bin kein Politiker.»

Die Washington Capitals erklärten, Owetschkin sei während seines Aufenthalts in Russland von seinem Land gebeten worden, an dem Video teilzunehmen. Der Klub betonte zugleich, der Fokus liege auf der kommenden NHL-Saison.

Lettland ist EU-Mitglied und grenzt an Russland und Belarus. Neben Owetschkin wurde auch der russische Sportfunktionär Umar Kremlew auf die Liste unerwünschter Personen gesetzt. Beide dürfen damit auf unbestimmte Zeit nicht nach Lettland einreisen.

Dieser Artikel ist zuerst auf «sport.sk» erschienen. Die slowakische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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