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Tuesday, November 3, 2026

Tochter will endlich das Erbe von Michael Jackson

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Handelt sich um Wahnsinns-Summe

Tochter will endlich das Erbe von Michael Jackson

Paris Jackson reicht Klage ein: Sie ist nicht damit einverstanden, wie der Nachlass ihres Vaters Michael Jackson verwaltet wird und fordert Geld für sich und ihre Geschwister.

Publiziert: vor 14 Minuten

  • Paris Jackson klagt in Los Angeles und fordert 600 Millionen Dollar für den Familientrust ein
  • Sie wirft Verwalter John Branca vor, Auszahlungen an die drei Kinder zu kontrollieren und zu kürzen
  • Die Gegenseite weist die schweren Vorwürfe entschieden zurück
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Saskia SchärRedaktorin People

Vor 17 Jahren ist Michael Jackson (†50) verstorben. Das Erbe haben seine drei Kinder Paris (28), Bigi (24) und Prince (29) noch immer nicht in Gänze erhalten. Das möchte Paris Jackson so nicht hinnehmen und hat beim Nachlassgericht in Los Angeles Klage eingereicht, wie «Page Six» berichtet. Demnach fordert sie, dass 600 Millionen Dollar an den ihr und ihren Geschwistern zustehenden Familientrust zu überweisen seien.

Aus den von US-Medien enthüllten Gerichtsdokumenten geht hervor, wie tief die Gräben zwischen Paris und dem langjährigen Nachlassverwalter John Branca (75) sind. Die 28-Jährige wirft dem mächtigen Entertainment-Anwalt vor, sie und ihre Geschwister in einem «eisernen Griff» zu halten, indem er kontrolliere, wann und ob sie überhaupt Geld aus dem Nachlass ihres Vaters erhalten.

Laut Michael Jacksons Testament hätten seine drei Kinder ab ihrem 21. Lebensjahr regelmässige Einkünfte aus dem Treuhandvermögen erhalten sollen. Zudem sollte jedes Kind mit dem 30. Geburtstag – bei Prince Jackson ist dies in wenigen Monaten der Fall – ein Drittel des ihnen zustehenden Kapitals ausbezahlt bekommen. Doch laut Schwester Paris ist der Fonds bis heute kaum finanziert. Branca nutze das Geld als Druckmittel und zahle ihr und ihren Brüdern lediglich gekürzte Taschengelder aus, sobald Kritik an seiner Amtsführung laut werde.

«Frei erfunden»

Auch 17 Jahre nach dem Tod des King of Pop sprudeln die Einnahmen. Dank gigantischer Rechtedeals mit Sony und dem Verkauf der Neverland-Ranch wird das Jackson-Imperium heute auf bis zu drei Milliarden Dollar geschätzt. Allein auf den Bankkonten lagen Ende 2024 rund 850 Millionen Dollar, berichten US-Medien. Für Paris Jackson steht daher fest: Selbst wenn man offene Posten abzieht, seien 600 Millionen Dollar sofort verfügbar.

Die Gegenseite weist die schweren Vorwürfe entschieden zurück. Ein Sprecher des Michael Jackson Estates bezeichnete gegenüber «Page Six» die Behauptung, Gelder seien grundlos blockiert worden, als «frei erfunden». Über 200 Millionen Dollar seien bereits an die Begünstigten geflossen. Eine vollständige Auszahlung des Trusts sei derzeit rechtlich unmöglich, da die US-Steuerbehörde IRS noch immer Forderungen über hunderte Millionen Dollar geltend mache.

Ob Paris Jackson den Geldhahn nun aufdrehen kann oder weiter hingehalten wird, entscheidet sich im Dezember. Dann treffen sich die Parteien zu einer Anhörung vor dem Richter.

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