Kanadische Journalistin deckte Fall auf: Genfer soll Ehefrau betäubt und vergewaltigt haben
Kanadische Journalistin deckte Fall auf
Genfer soll Ehefrau betäubt und vergewaltigt haben
Ein Mann aus Genf soll seine Frau über 20 Jahre unter Drogen gesetzt und missbraucht haben. Ermittlungen laufen seit Mai 2025, nachdem eine kanadische Journalistin Beweise geliefert hatte.
Publiziert: vor 25 Minuten
Darum gehts
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- Ein Genfer Mann sitzt seit Mai 2025 wegen Missbrauchsvorwürfen in Haft
- Kanadische Journalistin entdeckte belastende Videos und meldete diese der Polizei
- Ermittlungen laufen, Verdächtiger veröffentlichte Dutzende Videos von mutmasslichen Taten
Janine EnderliRedaktorin News
Es ist ein weiterer Fall, der aufschreckt: Seit Mai 2025 sitzt ein Mann aus Genf in Haft, der seine Frau über zwei Jahrzehnte unter Drogen gesetzt und missbraucht haben soll.
Die Genfer Staatsanwaltschaft hat gegenüber «Schweiz Heute» bestätigt, dass sie ein Verfahren gegen einen im Kanton ansässigen Mann wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs eingeleitet hat.
Journalistin brachte Fall ins Rollen
Ins Rollen gebracht, hat der Fall offenbar die kanadische Journalistin Avery Haines. In einem Interview gegenüber «Schweiz Heute», beschreibt sie, wie sie «Henri» – wie sie den Mann nennt – auf die Spur gekommen ist.
Sie stiess während einer Recherche zu Bryan H.* – einem Kanadier, der im September gestanden hatte, mehrere Frauen unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und die Taten online veröffentlicht zu haben. «Henri hielt sich für einen Filmemacher und gab Ratschläge, wie man Vergewaltigungen kreativer inszenieren könnte. Ich habe sein Profil überprüft. Dort gab es Dutzende Videos von einer Frau, die bewusstlos zu sein schien», so Haines.
«Er genoss es, sie zum Spielzeug zu machen»
Die Journalistin konnte über verschlüsselte Messenger mit «Henri» kommunizieren. «Seine Nachrichten offenbarten eine extreme Entmenschlichung von Frauen, in diesem Fall seiner eigenen Frau. Er schrieb darüber, wie sehr er es genoss, sie zu einem Spielzeug zu machen», berichtet sie.
Haines übergab ihre Beweise der Genfer Polizei, was schliesslich zur Festnahme des Mannes führte. Laut «Schweiz Heute» dauern die Ermittlungen der Behörden an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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