Damm droht zu brechen – auch Nepal warnt vor neuer Flutwelle

Nepal
«Hohe Opferzahl»: Sturzflut trifft Grenzort mit voller WuchtNach einer riesigen Sturzflut in Nepal werden zahlreiche Opfer erwartet. Videos zeigen, wie die Wassermassen Dörfer, Strassen und Brücken wegspülen.
Darum gehts
- Eine schwere Sturzflut hat in Nepal nahe der Grenze zu Tibet ganze Dörfer, Brücken und Kraftwerke weggespült.
- Die Behörden melden Tote.
- Hunderte Personen werden noch vermisst.
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26.08.2026
Mi 12:47
Zahl der Toten steigt an
Die Polizei in der nepalesischen Provinz Bagmati bestätigt acht weitere Tote. 32 Sicherheitskräfte werden zudem noch vermisst. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 16. Noch werden Hunderte Menschen vermisst – darunter auch 291 ausländische Touristen. 13 Personen wurden mit Verletzungen in Spitäler eingeliefert.
26.08.2026
Mi 12:39
Chinesische Staatsmedien: Viele Opfer bei Erdrutsch in Grenzort in Tibet
Bei einem Erdrutsch in Tibet sind nach chinesischen Angaben viele Menschen ums Leben gekommen. Ein Erdrutsch, der von der nepalesischen Seite der Grenze niedergegangen sei, habe am Grenzübergang Gyirong in der Stadt Shigatse zu «hohen Zahlen an Opfern und Vermissten» geführt, berichtete der chinesische Staatssender CCTV am Mittwoch.
Das Katastrophengebiet liegt im Himalaya-Gebirge im Autonomen Gebiet Tibet in der Volksrepublik China. Gyirong ist ein wichtiger Grenzübergang zwischen China und Nepal.
26.08.2026
Mi 12:36
291 ausländische Touristen vermisst
Gemäss der nepalesischen Tourismusbehörde werden derzeit 291 ausländische Touristen vermisst – hinzu kommen 93 Touristen aus Nepal. Bei den meisten handelt es sich um Touristen aus Indien, aber es sollen sich auch Personen aus Grossbritannien, Malaysia, Südafrika und den USA befinden. Je eine Person komme aus den Niederlanden und Australien. Bei 111 Touristen sei die Nationalität nicht bekannt.

26.08.2026
Mi 12:35
Schwere Sturzflut in Nepal
Eine schwere Sturzflut hat in Nepal nahe der Grenze zu Tibet nach Behördenangaben ganze Dörfer weggespült, wie Bilder in den sozialen Medien zeigen. Auch Brücken und Kraftwerke wurden durch die Wassermassen zerstört oder beschädigt.
Es sei zu befürchten, dass es zahlreiche Opfer gebe und massive Sachschäden entstanden seien, sagte Bezirksverwalter Narendra Pariyar der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. «Aber ich weiss es noch nicht genau.» Gemäss Polizeiangaben wurden mindestens acht Menschen getötet. Die Opferzahl dürfte aber noch deutlich ansteigen.

Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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