«Widow’s Bay» und «The Pitt» dominieren Emmy Awards

- Jean Smart gewinnt bei den 78. Emmy Awards zum fünften Mal in Folge den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie für «Hacks».
- Mit acht Emmys insgesamt zieht die 75-Jährige mit dem Rekord von Cloris Leachman und Julia Louis-Dreyfus gleich.
- Noah Wyle holt für «The Pitt» erneut den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie.
Jean Smart hat für ihre Rolle in der Comedyserie «Hacks» bei den 78. Emmy Awards zum fünften Mal in Folge den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie gewonnen. «Was für eine Reise das gewesen ist», sagte die 75-Jährige bei der Preisverleihung im Peacock Theater in Los Angeles. Sie ist die erste Frau, die in jeder Staffel einer Serie, die über mehrere Staffeln lief, als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Für Smart ist es bereits die achte Emmy-Auszeichnung insgesamt. Damit zieht sie mit dem Rekord für die meisten Emmy-Auszeichnungen einer Schauspielerin gleich, den bislang Cloris Leachman und Julia Louis-Dreyfus hielten.
Smart wurde zunächst durch die CBS-Comedyserie «Sugarbaker’s / Mann muss nicht sein» bekannt. Ihre ersten Emmys gewann sie für Gastauftritte in «Frasier», später folgte eine weitere Auszeichnung für eine Nebenrolle in «Samantha Who?».
Für eine Überraschung sorgte Kate O’Flynn: Die 40-jährige Britin gewann den Emmy als beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie für ihre Rolle in «Widow’s Bay». Die Serie hatte bei der Vorabverleihung bereits acht Emmys gewonnen. Diese fand acht Tage vor der eigentlichen Preisverleihung statt.
Noah Wyle gewinnt erneut Emmy für «The Pitt»
Noah Wyle hat zum zweiten Mal in Folge den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie für «The Pitt» gewonnen. In der HBO-Max-Serie spielt der 54-Jährige den Arzt Michael «Robby» Robinavitch in einer Notaufnahme in Pittsburgh. Die Rolle hat Wyles Karriere neuen Auftrieb gegeben. Bekannt wurde er in den 1990er-Jahren als Dr. John Carter in der langjährigen Spitalserie «Emergency Room». «Ich bin in Los Angeles aufgewachsen, ich bin ein Hollywood-Kind», sagte Wyle bei seiner Dankesrede. «Das ist alles, was ich jemals machen wollte.»
«The Pitt» war mit den meisten Nominierungen aller Serien in die diesjährigen Emmys gegangen. Die Serie spielt nahezu in Echtzeit in der Notaufnahme eines Spitals und begleitet Ärzte und Pflegekräfte durch ihren Arbeitsalltag. Trotz Wyles Auszeichnung ging «The Pitt» in den beiden Kategorien für die besten Nebendarsteller leer aus. In der Kategorie beste Nebendarstellerin setzte sich Allison Janney für «Diplomatische Beziehungen» gegen vier Darstellerinnen aus «The Pitt» durch.
Bei den Hauptdarstellerinnen gewann Rhea Seehorn für ihre Rolle in der Apple-TV-Serie «Pluribus». Seehorn war zuvor zweimal für ihre Rolle in «Better Call Saul» nominiert gewesen, ohne einen Emmy zu gewinnen.
Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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