Fifa reduziert WM-Strafe gegen Argentiniens Molina

Paredes-Strafe bleibt
Fifa reduziert WM-Strafe gegen Argentiniens Molina
Die Fifa kennt bei Leandro Paredes keine Gnade. Der argentinische Nationalspieler muss nach den Ausschreitungen im WM-Final gegen Spanien weiterhin zehn Spiele aussetzen.
Publiziert: vor 14 Minuten
- Paredes bleibt zehn Spiele gesperrt, Busse: 90'000 Dollar
- Molina muss noch vier Spiele aussetzen und 60'000 Dollar zahlen
- Die AFA zieht 321'000-Dollar-Busse wegen Verstössen vor den CAS
Die Fifa-Berufungskommission hat die Sanktionen nach den Tumulten im WM-Final 2026 teilweise angepasst. Paredes muss jedoch weiterhin zehn Spiele zuschauen und eine Geldbusse von 90'000 Dollar (rund 74'000 Franken) bezahlen. Die Berufung des Mittelfeldspielers von Boca Juniors wurde abgewiesen.
Auslöser waren die hässlichen Szenen nach dem WM-Final vom 19. Juli, den Spanien nach Verlängerung mit 1:0 gewonnen hatte. Nach dem Schlusspfiff schlug Molina den feiernden Rodri und löste damit eine grössere Auseinandersetzung aus. Paredes stiess Eric Garcia weg und versuchte zudem, Gavi mit einem Faustschlag zu treffen.
Während Paredes' Strafe bestehen bleibt, reduziert die Fifa jene von Molina. Der Roma-Verteidiger muss neu eine Busse von 60'000 Dollar (rund 49'000 Franken) bezahlen. Seine Sperre wird verkürzt – von sieben auf vier Spiele.
Argentinien zieht vor den Sportgerichtshof
Hart trifft es zudem den argentinischen Fussballverband (AFA). Die Fifa bestätigt eine Geldstrafe von 321'000 Dollar (rund 260'000 Franken). Gründe dafür sind unter anderem das Fehlverhalten der Mannschaft, diskriminierende Gesänge und Gesten von Fans sowie politische Botschaften während des Turniers.
So hatte die argentinische Delegation nach dem Halbfinal gegen England ein Transparent mit der Aufschrift «Die Malwinen sind argentinisch» präsentiert.
Der Verband will die Strafen nicht akzeptieren und kündigt weitere rechtliche Schritte an. Sobald die schriftliche Begründung der Fifa vorliegt, soll der Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS gebracht werden.
Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
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