ESPN DeportesNFL: Steelers pierde a Roman Wilson, fuenteESPNOverreacting to Week 5: Should Titans look for a new QB? Losing record for NFC East winner?PunchUNHCR sounds alarm over funding crisisThe Jerusalem PostOne killed, children among 24 wounded after ordnance explodes during northern Israel school tripDaily MaverickMADLANGA COMMISSION: Ipid searches Hawks officer’s home after Madlanga extrajudicial killing allegationsBollywood HungamaJailer 2 Hindi release: Makers clarify Rajinikanth-starrer will hit theatres on October 15; say, “There has been no change”ColliderForget ‘The Gentlemen,’ Guy Ritchie’s Gerard Butler Crime Thriller Is Officially Back in the Spotlight20 Minuten«Aus Spass wird Arbeit»: Community diskutiert über Kart-Emily (5)ZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioIl Fatto Quotidiano“Gli metterò un cuscino sotto il sedere”: Toto Wolff prende in giro Antonelli, a Singapore ha rischiato la penalitàBusiness AMKremlin: Zelensky moet plaatsmaken om vrede mogelijk te makenAntara NewsHaze delays flights from Jayapura to Papua destinations
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, October 12, 2026

«Selenski hat auf dem Schlachtfeld keine Pause verdient»

Translate
  • Russlands Aussenminister Sergei Lawrow wirft dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski vor, eine Feuerpause nur zur Stärkung seiner Streitkräfte nutzen zu wollen.
  • Der Kreml bestätigt keine Einigung über eine von Trump angekündigte Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine.
  • Selenski erklärte, die Ukraine sei zu einem Verzicht auf Angriffe bereit – unter der Bedingung, dass Russland dasselbe tue.

Russlands Aussenminister Sergei Lawrow hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski vorgeworfen, eine Feuerpause lediglich zur Stärkung seiner Streitkräfte nutzen zu wollen. «Selenski hat auf dem Schlachtfeld keine Pause verdient», erklärte Lawrow am Montag in Moskau.

Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, äusserte sich Lawrow bei einer Medienkonferenz mit seinem libanesischen Amtskollegen Youssef Rajji. Dabei wurde er auf eine mögliche Vereinbarung zwischen Russland und der Ukraine angesprochen, gegenseitige Angriffe auf Energieanlagen einzustellen.

Lawrow wirft Selenski taktisches Manöver vor

Lawrow behauptete, Selenski wolle jede diplomatische Initiative nutzen, um eine Pause bei den Kämpfen zu erreichen. Diese würde der Ukraine nach seiner Darstellung ermöglichen, ihre Streitkräfte neu aufzustellen.

Der russische Aussenminister verwies dabei auf mögliche Präsidentschaftswahlen in der Ukraine. Selenski wolle dafür angeblich zwei Monate Zeit gewinnen. In dieser Zeit könnten europäische Staaten die ukrainische Armee mit weiteren Waffen versorgen, so Lawrow weiter. Belege für diese Absichten legte er nicht vor.

Kreml bestätigt keine Energie-Waffenruhe

Hintergrund sind Äusserungen von US-Präsident Donald Trump über eine mögliche Vereinbarung zum Schutz von Energieanlagen. Trump hatte zum wiederholten Mal behauptet, dass die Ukraine und Russland auf Angriffe auf den Energiesektor der jeweils anderen Kriegspartei verzichten würden.

Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte dazu, dass die Kontakte zwischen den beteiligten Seiten weiterliefen. Sobald es etwas mitzuteilen gebe, werde der Kreml informieren. Eine Einigung über eine solche Waffenruhe bestätigte Moskau damit nicht.

Trump erhöht Druck auf die Ukraine

Trump hatte Selenski am Samstag vorgeworfen, amerikanische Forderungen nach einem Ende ukrainischer Angriffe auf russische Ölraffinerien ignoriert zu haben. Zudem forderte der US-Präsident öffentlich einen neuen ukrainischen Staatschef. Selenski habe mehrere Gelegenheiten verpasst, den Krieg zu beenden, behauptete Trump.

Mehr zu diesem Thema

Nach Angaben russischer Medien sollen US-Vertreter der Ukraine ausserdem mit einer Einstellung der Weitergabe von Geheimdienstinformationen gedroht haben, sollte Kiew seine Angriffe auf russische Raffinerien fortsetzen. Eine unabhängige Bestätigung dieser konkreten Drohung liegt nicht vor.

Selenski erklärte unterdessen, die Ukraine sei bereit, ihre Angriffe auf russische Energieanlagen einzustellen, sofern Moskau im Gegenzug ebenfalls auf solche Angriffe verzichte. Russland setzte seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur jedoch fort.

Jonas Bucher

Jonas Bucher ist Blattmacher und stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks bei 20 Minuten. Er ist seit 25 Jahren in der Medienbranche tätig und 20 Minuten stets treu geblieben.

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.