– Niederländischer Reisecar verunfallt: Mehrere Tote und Verletzte

- Im Kanton Graubünden ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
- Ein Reisecar ist zwischen Susch und Zernez umgekippt, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt.
- Es gebe mehrere Tote und Verletzte, bestätigt die Kantonspolizei.
- Diverse Rettungsorganisationen sind im Einsatz.
Der Car werde nun bald geborgen, sagt Roman Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, gegenüber SRF. Aktuell sei man auch daran, die Opfer zu bergen. Ein niederländischer Reisecar sei um 16:45 Uhr von Zernez in Richtung Susch mit einer Leitplanke kollidiert, von der Strasse abgekommen und auf der Seite zum Liegen gekommen. Dabei seien mehrere Personen getötet oder verletzt worden. Es sei ein Care-Team im Einsatz.
Es habe sich um einen gut besetzten Bus gehandelt, so Rüegg. Man gehe davon aus, dass es sich bei den meisten, wenn nicht bei allen Personen im Bus um niederländische Staatsangehörige handelt, so Roman Rüegg weiter.
Keine weiteren Angaben zu Opfern
Die Polizei mache aktuell keine Angaben über die Zahl der Opfer. Die Arbeiten seien noch am Laufen, und es gehe auch darum, die Strasseninfrastruktur wieder instand zu stellen. Sobald dies geschehen sei, könne man den Verkehr wieder laufen lassen.
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Bild 1 von 4. Mehrere Rettungshelikopter stehen im Einsatz. Bildquelle: Blick / Leserreporter.
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Bild 2 von 4. Zahlreiche Rettungsfahrzeuge sind ebenfalls vor Ort. Die Engadinerstrasse ist vorläufig gesperrt. Bildquelle: Blick / Leserreporter.
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Bild 3 von 4. Gemäss den neusten Polizeiangaben gibt es mehrere Todesopfer und Verletzte. Bildquelle: Engadiner Post / Jon Duschletta.
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Bild 4 von 4. Wie viele Personen sich im Fahrzeug befanden, ist nach wie vor unklar. Bildquelle: Engadiner Post / Jon Duschletta.
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Die Pressesprecherin des zentralen Dachverbands der niederländischen Reisebranche ANVR sagte bereits zuvor gegenüber «Blick», dass es sich um eine niederländische Reisegruppe handle. Laut Medienberichten sollen zum Zeitpunkt des Unfalls 48 Personen im Bus gewesen sein. Die Polizei bestätigte am Abend gegenüber SRF die konkrete Zahl nicht, aber die Zahl der Reisenden bewege sich in dem Rahmen.
Die Strasse im entsprechenden Abschnitt wurde bis auf Weiteres gesperrt. Die Achse Julierpass-Ofenpass-Münstertal ins Südtirol sei nicht beeinträchtigt.
Parmelin: «Zutiefst bestürzt»
Bundespräsident Guy Parmelin hat sich bestürzt über den Carunfall in Graubünden gezeigt. «Ich bin zutiefst schockiert und bestürzt über den heutigen tragischen Unfall mit einem niederländischen Reisebus in Graubünden», schrieb er auf der Plattform X. Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Familien sprach er sein Beileid aus.
Zudem dankte Parmelin den zahlreichen Rettungskräften für ihren Einsatz. Die zuständigen Schweizer Behörden würden dafür sorgen, dass eine umfassende und gründliche Untersuchung durchgeführt werde, um alle Umstände des Unfalls aufzuklären.
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