Schüsse auf Rihanna-Haus: Frau wegen versuchten Mordes angeklagt

- Eine 36-jährige Frau aus Florida ist nach Schüssen auf das Anwesen von Rihanna und A$AP Rocky in Beverly Hills wegen versuchten Mordes angeklagt worden.
- Eine Grand Jury erhob insgesamt 14 Anklagepunkte, darunter ein Angriff mit einem Sturmgewehr. Bei dem Vorfall am 8. März wurde niemand verletzt.
- Im Falle einer Verurteilung droht der Angeklagten, die auf nicht schuldig plädiert, lebenslange Haft.
Eine Frau aus Florida ist nach Schüssen auf das Anwesen von Sängerin Rihanna und deren Partner A$AP Rocky wegen versuchten Mordes angeklagt worden. Gegen die Frau wurde von einer sogenannten Grand Jury Anklage in insgesamt 14 Punkten erhoben, wie am Mittwoch von einem Gericht in Kalifornien bekannt gegeben wurde. Zur Last gelegt werden der 36-jährigen Angeklagten unter anderem ein Angriff mit einem Sturmgewehr und Schüsse auf eine bewohnte Unterkunft. Sie wies die Vorwürfe zurück. Im Falle einer Verurteilung droht ihr lebenslange Haft.
Der Frau wird vorgeworfen, am 8. März an dem Anwesen Rihannas und des Rappers A$AP Rocky in der Gegend von Beverly Hills in Kalifornien vorgefahren zu sein und mit einem Sturmgewehr aus dem Fenster des Autos heraus mindestens 20 Kugeln auf das Anwesen und ein Nachbarhaus abgefeuert zu haben. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Kugeln trafen aber einen Wohnwagen, in dem sich Rihanna und A$AP Rocky zu dem Zeitpunkt aufhielten, sowie die Aussenwand eines Kinderzimmers, in dem sich die drei Kinder des Paars und ihr Kindermädchen im Haus befanden.
Kein Tatmotiv bekannt
«Das ist eine Person, die Rihanna töten wollte», sagte der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Alexander Bott vor dem Gerichtsgebäude.
Die Angeklagte war bereits im März des versuchten Mordes und anderer Straftaten beschuldigt worden. Sie plädierte auf nicht schuldig. Das Verfahren war kurz nach dem Start ausgesetzt worden, um ein psychiatrisches Gutachten der Beschuldigten erstellen zu lassen. Am Dienstag entschied eine Richterin, dass die Frau psychisch dazu in der Lage sei, sich in einem Prozess vor Gericht zu verantworten.
Die Angeklagte war nicht vorbestraft. Die Behörden haben kein mögliches Tatmotiv genannt.
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Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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